Dünnwald – Die Anfänge der Industrialisierung sind am Samstag, 1. September, Thema eines Spaziergangs mit dem Lokalhistoriker Marc Jan Eumann. Ab 15 Uhr wandeln er und seine Gäste auf den Spuren der Industriegeschichte und dem Erwachsenwerden eines bis dahin kleinen Dorfes. Untrennbar mit der Geschichte Dünnwalds sind die Kirche St. Nikolaus und das Kloster verbunden. In Dünnwald spielte das Kloster eine entscheidende Rolle bei der Industrialisierung. Nach der Aufhebung (Säkularisierung) des Klosters 1803 entstanden erste Manufakturen dort in den Wirtschaftsgebäuden. Das industrielle Herz entstand wenig später im Kunstfeld, das nach den dort hergestellten „Kunst“-Produkten wie Dynamit oder das Anstrichmittel Berliner Blau benannt ist. 1870 kam es in einer Fabrik zu einer Explosion – 15 Menschen starben.
Treffpunkt ist an der Ecke Rönsahler Straße/Kunstfelder Straße. Bitte telefonisch bei Marc Jan Eumann unter 6001240 (Anrufbeantworter) anmelden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. (aef)