Ein schwerer Unfall hat am Dienstagnachmittag (15. September) für erhebliche Verkehrsbehinderungen in Köln gesorgt. Gegen 15.15 Uhr hatte ein Senior mit seinem Auto auf der Hochstadenstraße eine Fußgängerin angefahren.
Nach Informationen der Polizei hatte der 88-Jährige mit geschlossenen in seinem geparkten Auto gesessen, weshalb ihn eine Zeugin ansprach. Kurz darauf fuhr der Wagen plötzlich los und traf die 28-jährige Kölnerin, die etwa ein bis zwei Meter vor dem Auto auf dem Gehweg stand. Sie wurde durch den Zusammenstoß zu Boden geschleudert. Das Auto fuhr anschließend gegen einen Abfallbehälte und ein Verkehrsschild und prallte schließlich gegen einen Mast.
Offenbar wollte der Fahrer der Fußgängerin zur Hilfe eilen – doch kippte um. Beide Unfallbeteiligten wurden von anderen Passanten liegend aufgefunden, berichtet ein Kölner Polizeisprecher auf Anfrage.
Internistischer Notfall könnte den Auslöser für den Unfall sein
Sowohl der Senior als auch die 28-Jährige wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Die Kölnerin liegt auf der Intensivstation, sie wurde schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen könnte bei dem Senior ein internistischer Notfall die Ursache für das Geschehen sein.
Für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme wurden die umliegenden Straßen, darunter Luxemburger Straße, Hochstadenstraße und Kyffhäuserstraße, zeitweise gesperrt. Auch der KVB-Verkehr war zeitweise beeinträchtigt.
Dies führte zu einem größeren Stau. Ab etwa 15.40 Uhr war die Luxemburger Straße wieder einspurig befahrbar. Gegen 16.30 Uhr wurde sie wieder vollständig freigegeben. (sbo/tli)
