Köln – Krank sein ist eine Qual. Wer in Köln malad ist, hat zusätzlich noch die Qual der Wahl: Zwischen 2529 Ärzten, die in der Stadt praktizieren, die meisten von ihnen – 557 – Allgemeinmediziner. Zahlen sind mehr als bloßes Durchnummerieren, sie dienen auch als Grundlage für Interpretationen.
Unter besagten Ärzten etwa gibt es 207 Frauenärzte, aber nur 54 Urologen. Das lässt den Schluss zu, dass Frauen tatsächlich konsequenter und schneller zu einer Untersuchung gehen als Männer, die gern mal zu faul oder zu feige sind, ihre Wehwehchen dem Onkel Doktor zu präsentieren. Vielleicht haben die Herren auch Spaß am Leiden. Dabei könnte eine verschriebene Medizin, die sie sich in einer der 259 Apotheken besorgen, in vielen Fällen schnelle Linderung verschaffen.
Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat wieder außergewöhnliche Zahlen zusammengetragen – einige davon haben unsere Leser angeregt. Die Angaben haben wir auf Basis der neusten verfügbaren Daten recherchiert.
Manchmal muss man nicht mal Statistiken durchpflügen: Dass der vergangene Sommer völlig verregnet war, dazu reichte ein kurzer Blick aus dem Fenster. Im Juli zum Beispiel fiel mehr als doppelt so viel Niederschlag wie in dem Monat sonst üblich, haben Meteorologen gemessen. Wassermassen, die nicht in Wald und Wiesen versickerten, flossen durch die 93000 Gullys und Abflüsse, die die Stadtentwässerungsbetriebe sauber halten müssen, ins rund 2400 Kilometer lange Kölner Kanalnetz.
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