Das Versicherungsunternehmen will die genutzten Gebäude am Arnoldiplatz umfassend modernisieren.
Standort in KölnBarmenia-Gothaer verlängert Mietverträge in Zollstock

Die Firmenzentrale des Versicherers Barmenia-Gothaer in Zollstock
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Die Barmenia-Gothaer bleibt mit ihrem Kölner Standort in Zollstock. Die Mietverträge für den Campus am Arnoldiplatz, die 2030 auslaufen, sollen zunächst bis Ende 2035 verlängert werden. Das hat das Unternehmen am Donnerstag bekannt gegeben. Zudem ist eine Option bis 2040 vereinbart. Die beiden künftig weiter genutzten Gebäude sollen umfassend modernisiert werden. Nach Angaben des Versicherers arbeiten in Köln rund 3500 Menschen.
Im Rahmen des Projekts „Cologne 2030“ hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben verschiedene Immobilienoptionen im Kölner Raum geprüft. Für den Verbleib in Zollstock sprächen die Attraktivität, Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und das Entwicklungspotenzial des Standorts, teilte die Barmenia-Gothaer mit. Geplant sind unter anderem offene und flexibel nutzbare Arbeitsbereiche, Rückzugsräume sowie neue Begegnungs- und Aufenthaltsflächen. Finanzielle Angaben zu der geplanten Modernisierung machte das Unternehmen zunächst nicht.
„Mit der Entscheidung für den Verbleib am Campus in Köln-Zollstock schaffen wir eine verlässliche Perspektive für die Mitarbeitenden und investieren gleichzeitig in eine moderne, attraktive und zukunftsorientierte Arbeitswelt“, sagte Co-CEO Oliver Schoeller.
Kölner Gothaer und Wuppertaler Barmenia fusionierten 2024
Die Standortentscheidung fällt in die Zeit nach der Fusion der Kölner Gothaer und der Wuppertaler Barmenia im September 2024. Beide Unternehmensstandorte blieben erhalten. Die Barmenia-Gothaer hatte im Zuge des Zusammenschlusses zunächst eine Beschäftigungsgarantie von drei Jahren zugesagt und diese später bis Ende 2029 verlängert.
Schoeller hatte als Ziel ausgegeben, die Barmenia-Gothaer bis 2030 zu einem gemeinsamen Unternehmen weiterzuentwickeln. Der Kölner Campus soll nun mindestens bis 2035 die Basis dafür bleiben. (ken)
