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Start der GamescomKlingbeil will Deutschland als Standort für Videospiele stärken

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German Finance Minister and Vice Chancellor Lars Klingbeil arrives to attend a retreat meeting of the German cabinet on August 25, 2026 in Neuhardenberg, northeastern Germany. (Photo by John MACDOUGALL / AFP)

German Finance Minister and Vice Chancellor Lars Klingbeil arrives to attend a retreat meeting of the German cabinet on August 25, 2026 in Neuhardenberg, northeastern Germany. (Photo by John MACDOUGALL / AFP)

Der Vizekanzler kommt zur Eröffnung der Gaming-Messe nach Köln und verspricht der Branche 120 Millionen Euro Förderung pro Jahr.

Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) will die Wettbewerbsfähigkeit der Hersteller von Computer- und Videospielen in Deutschland erhöhen. „Mir ist wichtig, dass wir die Standortbedingungen für die Games-Branche und die ganze Digitalwirtschaft weiter stärken“, sagte Klingbeil dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Wir werden die Games-Branche in diesem und im kommenden Jahr mit über 120 Millionen Euro pro Jahr fördern.“ 2024 seien es noch 50 Millionen Euro gewesen.

Die Bundesregierung setze auf die Innovationskraft der Digitalunternehmen in Deutschland. Klingbeil wird an diesem Mittwoch zur Eröffnung der Gamescom, der weltweit größten Messe für Computerspiele, in Köln erwartet. Die Gamescom zeige das Potenzial, das in dieser Branche stecke: für die Wirtschaft, für Bildung, Miteinander und gute Arbeitsplätze in Deutschland, betonte der Minister.

Forschungsministerin Dorothee Bär, die ebenfalls für die Eröffnung der Messe angekündigt ist, bezeichnete die Games-Branche als einen der wichtigsten Zweige der Kreativwirtschaft. „Unser Ziel ist es, den deutschen Games-Standort durch bessere Wettbewerbsbedingungen noch attraktiver zu gestalten“, sagte die CSU-Politikerin dieser Zeitung. Games böten großes Potenzial für den Technologiestandort, so Bär.

„Sie leisten wesentliche Beiträge auch für die Bildung, die Kultur und das Miteinander unserer Gesellschaft.“ Die Begeisterung für Computer- und Videospiele werde nirgendwo so sichtbar wie in Köln auf der Gamescom.