Köln – Zivilfahnder der Bundespolizei haben in den vergangenen Tagen in Köln insgesamt acht Taschendiebe festgenommen. Die Polizisten stellten die drei Tätergruppen am Karnevalsfreitag und -samstag am Hauptbahnhof sowie der Station Köln Messe/Deutz. Bei anschließenden Durchsuchungen wurden auch ein Messer sowie Betäubungsmittel gefunden.
Kölner Bahnhof: Minderjährige lauern 64-Jährigem auf
Die Bundespolizisten patroullierten am Aschermittwoch gegen 19:30 am Bahnhof Messe/Deutz, als sie beobachteten, wie sich drei polizeibekannte Minderjährige am Bahnsteig aufhielten. Sie folgten ihnen zur Haltestelle Neumarkt, wo die drei Jugendlichen Passanten aufzulauern schienen. Als sie versuchten, einem 64-Jährigen auf der Rolltreppe etwas aus dem Rucksack zu stehlen, griffen die Beamten ein. Die 16- und 14-jährigen Täterinnen wurden vorläufig festgenommen, ihre 13-jährige Komplizin aufgrund ihres Alters in Gewahrsam gebracht.
Ähnliche Fälle an Karneval
Bereits am Karnevalsfreitag hatte die Bundespolizei abends am Hauptbahnhof zwei Männer beobachtet, die einem Passanten das Mobiltelefon aus der Tasche stahlen. Die Beamten in zivil intervenierten und nahmen die Täter fest. Am darauffolgenden Karnevalssamstag ereignete sich eine ähnliche Szene: Zwei junge Männer verwickelten einen Vorbeilaufenden in ein Gespräch, ein dritter stahl dem Diebstahlopfer das Handy aus der Tasche. Die Polizisten stellten die Täter und fanden bei der Durchsuchung ein Klappmesser sowie Betäubungsmittel (tmo).
