Abo

Unwetter in KölnFeuerwehr mit mehr als 300 Einsätzen – KVB-Haltestelle überflutet

Lesezeit 2 Minuten
Feuerwehr Köln Grönert

Ein Einsatzwagen der Kölner Feuerwehr. (Symbolbild)

Köln – Ein heftiges Unwetter ist in der Nacht auf Sonntag über Köln hinweggezogen. Kurz nach Mitternacht setzten Blitze, Donner und vor allem Starkregen ein. Der Deutsche Wetterdienst hatte im Vorfeld gewarnt.

In der Leitstelle der Kölner Feuerwehr ging anschließend eine erhöhte Anzahl von Notrufen ein. Insgesamt wurden 244 witterungsbedingte Einsätze bis zum Sonntagvormittag bewältigt, bestätigte die Feuerwehr dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. In der Zeit zwischen 7.00 Uhr und 16.30 Uhr kam es zu 75 weiteren Einsätzen, die dem Unwetter der letzten Nacht geschuldet waren. Auch hierbei handelte es sich überwiegend um Wasserschäden sowie wenige Sturmschäden. Insgesamt belaufen sich die unwetterbedingten Einsätze bis 16.30 Uhr somit auf eine Anzahl von 319.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattform Twitter, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte der externen Plattform Twitter angezeigt werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Linksrheinische Kölner Stadtbezirke besonders betroffen

Vor allem die linksrheinischen Stadtbezirke Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes und Chorweiler waren betroffen. Über größere Schäden war am Sonntagmorgen noch nichts bekannt. Hauptsächlich handelte es sich bei den Notrufen um Wasserschäden, die aufgrund von Kanalrückstau verursacht wurden.

Alles zum Thema Kölner Verkehrs-Betriebe

Die massive Gewitterfront hat das Kölner Umland nicht verschont. Im Rhein-Sieg-Kreis ist die Landesstraße 143 schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, in Wipperfürth sind zahlreiche Bäume umgestürzt. Ähnlich war die Situation in Lindlar.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattform Twitter, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte der externen Plattform Twitter angezeigt werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Auch die Kölner Verkehrsbetriebe haben mit Sturmschäden zu kämpfen, Die KVB-Haltestelle Geldernstraße in Köln-Nippes ist komplett überflutet worden. Die Linie 13 ist unterbrochen, Ersatzbusse sind im Einsatz. In Frechen hat ein umgestürzter Baum die Fahrleitung der Linie 7 beschädigt. 

Neben der KVB sorgen die Sturmschäden auch bei der Deutsche Bahn für Beeinträchtigungen. Auf mehreren Strecken in NRW seien Bäume auf Gleise gestürzt, etwa bei der Linie RB25 nach Gummersbach. Reisende sollten sich also besser im Vorfeld informieren, ob ihre Strecke frei ist.

Nächste Gewitterfront rollt auf Köln zu

Neben den Einheiten der Berufsfeuerwehr waren alle Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr zur Beseitigung der Schäden bis in die frühen Morgenstunden am Sonntag im Einsatz. Und die nächste Gewitterfront ist bereits im Anmarsch.

In Köln bleibt es bewölkt und trocken bei Temperaturen von 27 bis 31 Grad. Am Abend zieht von Süden her aber schon das nächste Gewitter auf. Erneut ist mit orkanartigen Böen, Starkregen und Hagel zu rechnen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Auch in der Nacht zum Montag bleibt es stark bewölkt, von Süden her durchziehen Schauer und teils unwetterartiger, gewittriger Starkregen das Rheinland und es kühlt auf 18 bis 15 Grad herunter. (mbr)

KStA abonnieren