Köln – Wenn man mit dem Auto in die Innenstadt fährt, ist es grauenhaft. Wenn man auf das Auto angewiesen ist und in Köln parken muss, zieht man eben seine Runden, bis man was gefunden hat. Was die Stadt verbessern könnte: Die Parkmaschinen sollten nicht nur 50-Cent- und Ein-Euro-Stücke annehmen. Wenn Parkplätze in der Innenstadt beseitigt werden, sollten Alternativen wie Parkhäuser geschaffen werden.
Sabine Stadermann, 50
Die Parksituation ist blöd, wie in jeder anderen Großstadt. Notfalls parkt man dann im Parkhaus, aber das geht aufs Geld. Da fahre ich lieber mit der Bahn, das ist schon günstiger. Da geht es mir dann allerdings weniger um die Umwelt als einfach um die Bequemlichkeit. Mehr autofreie Zonen finde ich schwer realisierbar, aber ich fände es super. Ich bin zwar Autofreund, würde mich aber damit arrangieren.
Pierre Schulz, 32
Ich habe ein Auto, fahre aber so gut wie nie in Köln damit rum. Manchmal besuche ich mit dem Auto eine Freundin, da kommt es schon vor, dass ich 15 Minuten vom Parkplatz zu ihr laufen muss. Eigentlich bin ich dafür, dass Städte nicht so voller Autos sind. Aber jeder, der mit dem Auto kommt, freut sich natürlich über mehr Parkplätze. Ganz ehrlich: Spät abends fahre ich lieber Auto, weil ich mich dann sicherer fühle als in der S-Bahn.
Bettina J., 56
Ich habe absichtlich kein Auto, mache dafür Carsharing. Wenn ich dann mal wirklich ein Auto brauche, zum Beispiel für einen Umzug, miete ich mir eben eins. Wenn ich Kinder hätte, würde sich das ändern. Dann würde ich mir vielleicht ein Lastenfahrrad kaufen. Als Konzept für die Jahre wünsche ich mir, dass es mehr autofreie Bereiche in der Innenstadt gibt. Und dass die Fahrradwege konsequenter durchgezogen werden.
Magnus Anschutz, 31
Ich komme aus Braunschweig. Wenn ich in Mülheim zu Besuch bin, muss ich mein Auto fünf Minuten weit weg vom Zuhause meiner Freundin parken. In Braunschweig parke ich normalerweise etwa eine Minute entfernt. Stattdessen gehe ich lieber zu Fuß oder fahre Bahn. Ich verstehe aber, dass Leute es sich bei einer begrenzten Zahl an Parkplätzen eher überlegen, ob sie das Auto nehmen sollen – und das ist ja eigentlich gut.
Sabrina Slawinski, 31