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Weiß, wie es früher einmal war

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Karl Geilenkirchen und Tochter Vroni stehen vor der Tür ihres Lokals . Es befand sich an der Ecke Körberstraße/Auf der Ruhr. Das Bild stammt aus dem Jahr 1905.

Weiß – Über das frühere Leben in Weiß hat der Autor Peter Pies bereits vier Bände heraus gebracht. Jetzt gibt es ein neues Buch mit dem Titel „Weiß am Rhein – In alten und neuen Ansichten“. „Es ist eine Erzählung in Bildern“, sagt Peter Pies, der das Schreiben über die Historie von Weiß zu seinem Hobby gemacht hat. Eigentlich ist er Ingenieur und promovierter Wirtschaftswissenschaftler.

Mit zahlreichen Fotos, Grafiken, alten Postkarten und Bildern ortsansässiger Künstler geht der Autor mehr als 100 Jahre zurück in eine Zeit, als die Ackerflächen weniger wurden und das Dorf Weiß wuchs und bevorzugter Wohnort wurde. Wiesen und Weiden wurden angelegt, um über ein neues Landschaftsschutzgebiet das Klima zu verbessern und Raum zu schaffen für Freizeitaktivitäten in der Natur. Schnappschüsse von geselligen Runden sind abgebildet, Postkarten, Grafiken und Fotos, Federzeichnungen, Aquarelle und Ölbilder, die überwiegend von dem Künstler Clemens Hillebrand stammen. Sie zeigen die oftmals verborgenen Winkel von Weiß ab den 1970er Jahren. Zu sehen ist zum Beispiel auch das Herrenhaus des ehemaligen Körberhofes in einer Radierung von Peter Böhm. Die Villa, die zwischen 1885 und 1890 als Backsteinbau errichtet wurde, erhielt 1910 die heutige Fassade in neoklassischem Stil. Im Garten des ehemaligen Herrenhauses sollen jetzt weitere Wohnungen entstehen. Das Bilder-Album „Weiß am Rhein“ ist im Buchhandel erhältlich und im Obst- und Gemüseladen Bussard, Auf der Ruhr 95.

Peter Pies (Hrsg), Weiß am Rhein – In alten und neuen Ansichten, Rheinlandia-Verlag, 134 S., 20 Euro

Hobby-Historiker Peter Pies