In der vergangenen Ausgabe des ZDF Fernsehgarten am Sonntag hatte eine Gruppe von rund 80 Menschen im Publikum die Unterhaltungsshow auf dem Mainzer Lerchenberg gestört. Sie waren nach Angaben des Sprechers teilweise angetrunken und grölten herum. Es habe aber keine Verletzten oder Sachbeschädigung gegeben. „Das wird jetzt erstmal sauber ermittelt“, sagte eine Mainzer Polizeisprecherin am Montag. Bisher seien zehn Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs und zwei wegen Beamtenbeleidigung eingegangen. Eine gezündete Rauchbombe werde als versuchte gefährliche Körperverletzung angezeigt.
Laut ZDF waren die Störenfriede Anhänger des Sängers, der 2003 einen Hit mit „Ab in den Süden“ landete. „Es handelte sich um Fans, viele angetrunken, die Unsinn im Kopf hatten“, sagte ein Sendersprecher. Die Besucher hätten reguläre Eintrittskarten gehabt. „Die Gruppe hat gestört, von ihr ging aber keine Gewalt aus.“ Rund 80 Polizisten waren während der Sendung am Sonntag angerückt. Sie brachten die Störenfriede zum Reisebus und begleiteten sie ein Stück auf der Heimreise. Moderatorin Andrea Kiewel ließ sich von den Störungen nichts anmerken. Buddy selbst wehrt sich, Kontakt zu rechten oder linken Gruppen zu haben. „Ich werde gegen jeden rechtlich vorgehen, der mich oder meine künstlerische Tätigkeit mit solchen Leuten – darunter zähl ich auch Störer und Hooligans – in Zusammenhang bringt oder bringen möchte!“ (Nah)
