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32 Millionen Euro für freie Künstler

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Nach Protesten betroffener freier Künstler und Künstlerinnen weitet die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen ihr Soforthilfeprogramm für diese Berufsgruppe aus. Laut Mitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft wird die Unterstützung auf 32 Millionen Euro aufgestockt. Die Regelung gilt demnach auch für Kulturschaffende, die bereits bis Ende April einen Antrag auf Soforthilfe gestellt hatten. Insgesamt sollen bis zu 13 000 weitere Betroffene einen Zuschuss für den Lebensunterhalt in Höhe von 2000 Euro für die Monate März und April erhalten.

Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen nannte den Entschluss „eine faire Lösung für viele freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind“. Bislang sei eine Vielzahl an Kulturschaffenden beim Soforthilfeprogramm des Landes nicht zum Zuge gekommen; diese wolle man nicht im Stich lassen. Das Programm soll Soloselbstständigen helfen, die aus den Soforthilfemaßnahmen ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen.

Laut Mitteilung der Landesregierung wurden seit März fast 400 000 Unternehmen finanzielle Unterstützung gewährt. Insgesamt hätten Land und Bund 4,07 Milliarden Euro ausgezahlt. 86 Prozent der Antragsteller waren demnach Selbstständige und Betriebe mit bis zu fünf Mitarbeitern. 15 000 Anträge seien abgelehnt worden. (ksta)

Pfeiffer-Poensgen