Hätten sie das nicht vorher wissen können? Wegen der Wahl in Sachsen-Anhalt streicht die ARD spontan den „Tatort “am Sonntag.
Wahl in Sachsen-AnhaltKurz vor Ausstrahlung: ARD streicht „Tatort“

Hauptkommissarin Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer), Hauptkommissar Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) und Hauptkommissar Adam Schürk (Daniel Sträßer) in einer Szene aus „Tatort: Das Ende der Nacht“ (undatierte Aufnahme).
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Der „Tatort“ muss einem echtem Krimi weichen – dem Wahl-Krimi in Sachsen-Anhalt. Wegen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fiel der für Sonntagabend geplante „Tatort“ im Ersten kurzfristig aus. Stattdessen setzte die ARD ihre Berichterstattung über den Wahlabend fort. Auch der MDR änderte sein Programm.
„Gerade, weil eben so viel Bewegung noch in diesem Wahlabend ist“ und es sich um einen historischen Wahlabend handele, werde es in der ARD am Abend keinen „Tatort“ geben, sagte Moderator Gunnar Breske im Ersten. „Wir werden also weiter hier aus Magdeburg für Sie berichten.“
Auch MDR ändert Programm
Ursprünglich hatte die ARD lediglich geplant, den „Tatort“ wegen der Wahlberichterstattung um fünf Minuten nach hinten zu verschieben. Die Wiederholung des Saarbrücker Falls „Das Ende der Nacht“ aus dem Jahr 2025 sollte statt um 20.15 Uhr um 20.20 Uhr beginnen. Auch im MDR-Fernsehen wurde das geplante Abendprogramm geändert: Dort sollte ursprünglich „Sagenhaft - Rund um den Brocken“ laufen.
Das ZDF hatte sein Abendprogramm wegen der Wahl ebenfalls um fünf Minuten verschoben, kehrte danach aber wie vorgesehen zum regulären Programm zurück - mit dem neuen Rosamunde-Pilcher-Film „Die Glücksbringerin“. Im Ersten und im MDR lief dagegen die Wahlberichterstattung weiter. (dpa)