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Kölner PhilharmonieJoachim Król trägt Bernhard-Gedichte zu Haydn vor

2 min
Ein Mann sitzt in einer Stuhlreihe und lächelt in die Kamera.

Rezitierte vor allem aus Thomas Bernhards frühem Gedichtzyklus „In hora mortis“: Schauspieler Joachim Król

Die Darbietung von Haydns „Sieben letzten Worten unseres Erlösers am Kreuz“ überzeugte, während die Aufführung von Mozarts Klavierkonzert KV 466 zu steril geriet.

Beim finalen „Erdbeben“ ließ Christoph Poppen es dann so richtig krachen. Da dröhnten die Pauken wahrlich in einer Weise, dass über die Kölner Philharmonie die Apokalypse hereinzubrechen schien. Tatsächlich schafft ja erst dieser beklemmende Schlussteil von Haydns „Sieben letzten Worten unseres Erlösers am Kreuz“ – sie standen beim Abokonzert des Kölner Kammerorchesters kirchenjahreszeitlich passend im Zentrum – den fälligen Kontrast zu der kontemplativen Grundtönung der vorangehenden sieben (mit Einleitung: acht) langsamen Sätze.

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