Zu den Highlights der Meisterkonzerte 2026/27 gehören außerdem Auftritte von Anne-Sophie Mutter und Víkingur Ólafsson.
„Meisterkonzerte“Organistin Anna Lapwood tritt kommende Saison in Köln auf

Gibt in Köln ein „Meisterkonzert“: Die britische Organistin Anna Lapwood
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Ein ausführliches Porträt des isländischen Meisterpianisten Víkingur Ólafsson, ein Zyklus Beethoven-Sinfonien mit den Bamberger Sinfonikern unter Jakub Hrůša und „frischer Wind für die Klassik“ mit jungen Künstlern wie dem pianistischen Pop- und Klassikstar Hayato Sumino und der charismatischen britischen Organistin Anna Lapwood (für deren Konzert im Kölner Dom die Musikfans im S0mmer 2025 Schlange standen) – das sind drei Schwerpunkte der Kölner philharmonischen „Meisterkonzerte“ in der Saison 2026/27. Burkhard Glashoff, der Geschäftsführer der Westdeutschen Konzertdirektion, stellte das neue Programm jetzt in der Philharmonie vor.
Ólafsson spielt in einem ausschließlich dem Komponisten John Adams gewidmeten und von ihm geleiteten Konzert des London Symphony Orchestra im Januar dessen ihm dediziertes Klavierkonzert „After the Fall“ und gibt in der C-Reihe der Meisterkonzerte („Internationale Solisten“) einen Soloabend (Juni 2027) mit Werken von Rameau, Debussy und Philip Glass. Der Beethovenzyklus ist im Beethovenjahr 2027 (200. Todestag) gleichsam gesetzt. Am 30. und 31. Mai spielen die Bamberger die Sinfonien 6 bis 9, während Nummern 1 bis 5 allerdings zuvor in der Düsseldorfer Tonhalle zu hören sind – außerhalb der Kölner Abo-Reihen. Hayato Sumino stellt sich mit Ravels G-Dur-Klavierkonzert und Improvisationen im Konzert des Kammerorchesters Basel unter Pierre Bleuse im April 2027 vor, Anna Lapwood (begleitet vom Philharmonia Orchestra unter Kerem Hasan) mit Max Richters eigens für sie komponiertem Konzert „Cosmology“ und der „Orgelsinfonie“ von Saint-Saens.
Anne-Sophie Mutter kommt zur Saisoneröffnung der Meisterkonzerte
Zur Saisoneröffnung der Meisterkonzerte kommt Anne-Sophie Mutter (als langgewohntes Flaggschiff der Meisterkonzerte) für Pendereckis Violinkonzert „Metamorphosen“ mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und Manfred Honeck nach Köln. Weitere Geigenstars sind Daniel Hope (mit dem Elgar-Konzert, begleitet vom Gstaad Festival Orchestra unter Jaap van Zweden), die Brüder Renaud und Gautier Capuçon (mit Brahms’ Doppelkonzert, begleitet vom Orchestre Philharmonique de Radio France, wiederum unter Zweden) sowie, in der C-Reihe, Joshua Bell mit der von ihm auch geleiteten Academy of St Martin in the Fields (mit dem ersten Bruch-Konzert und Mendelssohns Schottischer Sinfonie). Eine Geigerin, die Spanierin María Dueñas, ist auch die Solistin eines Konzerts des Jugendorchesters von Kolumbien im Februar, das Kölns GMD Andrés Orozco-Estrada dirigieren wird. Sie spielt Lalos „Symphonie espagnole“ (es folgt noch Strawinskys „Feuervogel“).
Jan Lisiecki (zweites Prokofjew-Konzert), Alice Sara Ott (viertes Beethoven-Konzert), Mao Fujita (Mozart-Konzert KV 467) und Alexander Malofeev (Grief-Konzert) sind die Tastenstars im A-Abozyklus. Im C-Zyklus stimmt noch die Hornistin Sarah Willis auf kubanische Weihnacht ein, während Rolando Villazón und Xavier de Maistre mit einem so leidenschaftlichen wie humorvollen südamerikanischen Liederabend aufwarten.

