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Kölner Theaterpreis 2019 - Kölner Kinder- Und Jugendtheaterpreis - Kölner...U ...

3 min

„Herero_Nama – A History of Violence“

Die Jury der Kölner Tanz- und Theaterpreise tagte in diesem Jahr zum ersten Mal, um die Nominierungen für das erste Halbjahr 2019 in den Sparten Kölner Theaterpreis, Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis und Kölner Tanzpreis festzulegen. Die Nominierungen im Überblick:

Die Jury des Kölner Theaterpreises, bestehend aus Winfried Gellner, Norbert Raffelsiefen und Ulrike Westhoff, wählte für den Kölner Theaterpreis 2019 aus insgesamt 43 gesehenen Stücken nun sechs Inszenierungen aus. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.

„Sturm“ In der Orangerie und der Studiobühne Köln widmen sich Tim Mrosek und sein Ensemble mit „Sturm“ einem Stück Shakespeares. Die Zauberkomödie am Rande des zivilisatorischen Kollapses erzählt die Geschichte Prosperos, des skrupellosen und alleinigen Herrschers einer kleinen Insel, und verhandelt Themen, wie Machtgier, Manipulation und Egoismus. „The Perfect Match“ „The Perfect Match“, eine Koproduktion von KimchiBrot Connection und Studiobühne Köln, regt in Zeiten von algorithmisierten Dating-Apps und der fortlaufenden Revolution der Arbeit dazu an, sich Zukunftsfragen zu widmen. Wo geht es hin mit der Menschheit? Werden Codes zukünftig auch Herzen hacken? „Die weiße Insel“ „Die weiße Insel“, eine Koproduktion von subbotnik, Damen und Herren Düsseldorf und Asphalt Festival, erzählt von drei Polarfahrern, die 1896 den Nordpol als letzten blinden Fleck auf der Weltkarte erobern möchten. „Moby Dick“ Das Theater im Bauturm bringt das zeitlose Narrativ „Moby Dick“ nach Herman Melville auf die Bühne und widmet sich damit den großen Fragen wie dem Sinn der menschlichen Existenz. „Das Fest“ „Das Fest“ im Theater der Keller, ebenfalls nominiert für den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater, bringt den gleichnamigen berühmten Film von 1998 auf die Bühne und erzählt aus der Perspektive der Kinder von dem verstörenden Familiendrama. „YOUtopia – eine ÜberLebensPerformance“ Mit „YOUtopia“, unter der Regie von Barbara Wachendorff, werden junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren zusammengebracht und entwickeln gemeinsam utopische Vorstellungen einer möglichen Zukunft.

„The Perfect Match“

KÖLNER KINDER- UND JUGENDTHEATERPREIS

Die Jury des mit 5000 Euro dotierten Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreises, bestehend aus Christian Bos, Thomas Linden und Ulli Türk, wählte aus elf Inszenierungen drei aus. „Städte. Kampf um Troja“ Mit „Städte. Kampf um Troja“ ist subbotnik für eine weitere Kategorie nominiert und präsentiert auf Basis der Sage von Troja Musiktheater. „Die Schöpfung: Der Anfang…“ Auf der Basis von Bart Moeyaerts Kinderbuch „Eine Geschichte von der Entstehung der Welt“ widmet sich heinkultur mit Livemusik der philosophischen Frage nach der Entstehung unserer Welt. „Nur ein Tag“ „Nur ein Tag“ von Martin Baltscheit verhandelt mit Wildschwein, Fuchs und Eintagsfliege Themen wie Vergänglichkeit, Freundschaft, Verlust und Chancen, die das Leben bietet, und überzeugt mit Szenen voller Situationskomik.

KÖLNER TANZTHEATERPREIS

„Moby Dick“

Für den Kölner Tanztheaterpreis, dotiert mit 5000 Euro, wählten Rita Kramp, Thomas Linden und Melanie Suchy aus 21 Sichtungen drei Produktionen aus. „Flakon“ „Flakon“, eine Tanzinstallation von Mara Tsironi, Behrang Karimi und Paul Wiersbinski im Schauspiel Köln, erzählt vom Selbstbildnis des Menschen. „Seed“ Choreographin Ilona Pászthy schafft mit „Seed“, einer Produktion von IPtanz, durch verschiedene Körpermetaphern einen aktuellen Bezug zum Vorgang der Teufelsaustreibung als Sinnbild für Formen der gesellschaftlichen Maßregelung. „A Universal Weakness“ „A Universal Weakness“ von Carla Jordão, in Koproduktion mit Almada Dance Company, beschäftigt sich in der Tanzfaktur mit dem Optimierungswahn.

KURT-HACKENBERG-PREIS

Für den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater, ebenfalls mit 5000 Euro dotiert, hat die aus Mia Helmis, Dirk Fröse, Sandry Nuy und Jan Stangier bestehende Jury neben „Das Fest“ folgende Produktionen nominiert.

„Eine Stadt klagt sich an“

„Eine Stadt klagt sich an“ Futur3 bringt eine von Teilen der Stadtgesellschaft Kölns vertretene Selbstanklage auf die Bühne und fragt nach der Zerstörung von Potenzialen und Zukunftsperspektiven der kommenden Generation.

„Herero_Nama – A History of Violence“ „Herero_Nama“, ein Projekt von Nuran David Calis, bekannt durch die Keupstraßen-Trilogie, widmet sich dem von Deutschen verübten Völkermord in Afrika während der Kolonialzeit.