Nach acht Nominierungen ohne Sieg: Glenn Close erhält endlich einen Oscar. Auch Ridley Scott und Floyd Norman werden geehrt.
Späte Oscar-EhreGlenn Close erhält nach acht Nominierungen einen Ehrenpreis

Glenn Close war bereits acht Mal für einen Oscar nominiert - nun erhält sie eine Ehrenauszeichnung. (Archivbild)
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Eine besondere Würdigung in Form eines Ehren-Oscars wird der amerikanischen Schauspielerin Glenn Close zuteil. Des Weiteren erhalten der Trickfilm-Experte Floyd Norman und der britische Filmemacher Ridley Scott spezielle Ehrungen, so eine Mitteilung der Oscar-Akademie. Die Übergabe der Auszeichnungen ist für den 15. November während der „Governors Awards“-Gala in Los Angeles geplant.
Für diese Auszeichnungen findet kein Wettbewerb statt. Die Auswahl trifft stattdessen das Direktorium der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, welches Persönlichkeiten für ihre außergewöhnlichen Verdienste um die Filmbranche und die Gesellschaft ehrt.
Auszeichnung für eine ikonische Karriere
Die 79-jährige Glenn Close wirkte in Kinoproduktionen wie „Eine verhängnisvolle Affäre“ mit und verkörperte die Schurkin Cruella de Vil in „101 Dalmatiner“. Obwohl die Darstellerin schon acht Oscar-Nominierungen erhielt, konnte sie die Trophäe bisher nicht für sich beanspruchen.
Der Animator Floyd Norman (90) hat als einer der ersten afroamerikanischen Zeichner bei Disney Pionierarbeit geleistet. Er war unter anderem an der Entstehung von Werken wie „Dornröschen“ und „Dschungelbuch“ beteiligt.
Ehrung für prägenden Filmemacher
Als einer der kommerziell erfolgreichsten sowie stilprägendsten Regisseure der letzten Jahrzehnte gilt Ridley Scott. Große Bekanntheit erlangte er insbesondere durch Kinofilme wie „Alien“, „Blade Runner“ oder „Gladiator“. (dpa/red)
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