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So wird der „Tatort“Hat ein Serienmörder es auf Prostituierte abgesehen?

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Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) finden eine erstochene Frau in ihrer Wohnung.

Wien – Die Wiener Kommissare Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) finden in einer Wohnung eine erstochene Frau. Eine Prostituierte, alleinerziehende Mutter. Doch von ihrem zehnjährigen Sohn fehlt jede Spur. Schnell erkennen sie die Parallelen zu einem anderen Fall: ermordete Prostituierte, entführtes Kind. Die Frage steht sofort im Raum: Haben sie es mit einem Serienmörder zu tun?

Dass die beiden Fälle zusammen gehören scheint offensichtlich. Viele Übereinstimmungen – es gibt nur einen Unterschied: Im zweiten Fall gibt es einen dubiosen Zeugen, der die Leiche gefunden hat und die Polizei anonym informiert hat. Es dauert aber natürlich nicht lange, bis die Ermittler ihn aufgespürt haben: Gustav Langer (Christian Strasser). Er hat eine kriminelle Vorgeschichte und kannte die Tote als Freier. Den Mord streitet er aber ab.

„Tatort“: Ein Wettlauf gegen die Zeit – müssen noch mehr Frauen sterben?

Hinweise verdichten sich, dass eine Frau die Tat begangen haben könnte. Und dann findet die neue Assistentin Meret Schande (Christina Scherrer) noch einen dritten Fall. Er war den Kommissaren bislang nicht bekannt, weil es sich „nur“ um einen Mordversuch handelt.

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Christa Koller (Andrea Wenzl), wurde mit einem Messer angegriffen und ihr Sohn beinahe entführt – von einer Frau – wäre ihr Nachbar nicht dazwischen gekommen. „Wertlose Hure, für dich ist es zu spät, aber ihn kann ich retten“, soll sie dabei gesagt haben.

Die Wiener Kommissare stehen vor einem Rätsel: Warum entführt diese Frau Kinder? Agiert sie alleine oder doch mit Gustav Langer gemeinsam? Werden noch mehr Frauen sterben? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt also, der leider nicht wirklich zu einem spannenden Rennen wird. Der „Tatort“ von Regisseur Christopher Schier und Autor Mike Majzen plätschert eher so dahin.

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Das kann auch daran liegen, dass Kommissarin Bibi Fellner von Beginn an erschöpft und neben der Spur gezeigt wird – sie kann nachts nicht schlafen. Die fehlende Energie geht dann irgendwie auf den Zuschauenden über.

Zwar gibt es zum Finale wenigstens etwas Action und ein unvermuteter Angriff lässt den Zuschauer wahrlich zusammenzucken. Doch am Ende ist „Die Amme“ ein „Tatort“, bei dem viele Fragen offen bleiben.