Berlin – Ein Kamerateam ist während einer Live-Übertragung für einen Fernsehsender am Bundeskanzleramt in Berlin von drei Männern bedrängt worden. Die Polizei nahm die Männer vorläufig fest und leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung und Verstößen gegen die Infektionsregeln ein. Nach Medienberichten soll es sich um Männer aus der Szene der Corona-Leugner gehandelt haben.
Wachleute, die das Kamerateam begleiteten, hätten gegen 19.30 Uhr die Polizei alarmiert. Zwei 39-jährige und ein 34-jähriger Mann sollen demnach erst die beiden Wachleute abgelenkt und dann den 58-jährigen Journalisten des Senders bedrängt haben, um die Live-Übertragung zu stören.
Einer der Männer soll sehr nah an den Journalisten herangetreten sein und versucht haben, das Mikrofon zu ergreifen. Zuvor hatte „Bild“ über den Vorfall berichtet. Dem Bericht zufolge handelte es sich um ein Kamerateam des Senders „Welt“.
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Zwei der drei Männer sollen schon zuvor mehrfach bei Live-Übertragungen gestört und vor der laufenden Kamera Diskussionen begonnen haben. Im Internet finden sich entsprechende Videos, die von verschiedenen Gruppen eingestellt wurden. (dpa)

