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Kölner SommerfestivalDrei Produktionen über Liebe, Haltung und die Kraft der Kunst

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DANCE ME läuft ab dem 4. August in der Philharmonie beim Kölner Sommerfestival.

Vom historischen Musiktheater über zeitgenössischen Tanz bis zur berühmtesten Liebesgeschichte der Welt: Das 37. Kölner Sommerfestival präsentiert in diesem Sommer drei Produktionen.

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Leonard Cohens Werk in einer neuen Dimension

Vom 4. bis 9. August gastiert erstmals das Ballets Jazz Montréal mit „Dance Me – Music by Leonard Cohen“ in Köln. Die Produktion verbindet sechzehn Songs des kanadischen Künstlers mit zeitgenössischem Tanz, atmosphärischen Videoprojektionen und Live-Gesang. Entstanden ist eine Hommage, die Leonard Cohen noch selbst autorisierte und die seine Musik auf eindrucksvolle Weise neu erfahrbar macht. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Liebe, Vergänglichkeit und die Schönheit menschlicher Begegnungen.

Romeo und Julia - die wohl bekannteste Liebesgeschichte aller Zeiten, wird in einer Neuinszenierung beim Kölner Sommerfestival aufgeführt.

Liebe als zeitloses Thema

Mit „Romeo & Julia – Liebe ist alles“ endet das Festival. Das Musical feiert am 13. August Premiere und ist bis 23. August in der Philharmonie zu erleben. Die Neuinterpretation des Shakespeare-Klassikers verbindet große Melodien mit einer modernen Inszenierung und zeigt, warum die Geschichte zweier Liebender bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Es geht um die Kraft der Liebe ebenso wie um gesellschaftliche Grenzen, Vorurteile und den Mut, den eigenen Gefühlen zu folgen.

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Ein Festival mit Haltung

Das diesjährige Kölner Sommerfestival setzt bewusst auf Produktionen, die Unterhaltung und gesellschaftliche Relevanz miteinander verbinden. Ob Erinnerungskultur, poetischer Tanz oder zeitlose Liebesgeschichte: Jede der drei Inszenierungen erzählt auf ihre Weise von Leidenschaft und Menschlichkeit. Gerade diese thematische Vielfalt macht das Festival zu einem der spannendsten Kulturereignisse des Kölner Sommers und bietet zahlreiche Gelegenheiten, sich berühren, inspirieren und zum Nachdenken anregen zu lassen.

Den Auftakt machte das Musical  „Die Weiße Rose“, das am 28. Juli Premiere feierte und bis 2. August in der Kölner Philharmonie zu sehen war. Das vielfach ausgezeichnete Musical erzählt die Geschichte der studentischen Widerstandsgruppe um Hans und Sophie Scholl aus einer bewusst persönlichen Perspektive. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen, die ihren Platz im Leben suchen und sich Schritt für Schritt gegen ein Unrechtsregime stellen. Historische Originalzitate, eine moderne musikalische Sprache und eine emotionale Inszenierung verbinden Erinnerungskultur mit aktuellem gesellschaftlichem Nachdenken.