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Internationaler DrogenringKölner Zoll-Fund führt zu drei Festnahmen im Ruhrgebiet

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Drogenring im Ruhrgebiet – 17 Kilo Kokain sichergestellt

In einem Wagen wurden die rund 17 Kilogramm Kokain gefunden.

Drei Verdächtige wurden im Ruhrgebiet inhaftiert. Ein Fund von Kokain in der Domstadt hatte die Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Drogenschmuggler ausgelöst.

Drei Personen, die unter dem Verdacht des internationalen Drogenhandels stehen, wurden nach mehrmonatigen Untersuchungen im Ruhrgebiet ergriffen. Laut einer gemeinsamen Mitteilung von Zollfahndung Essen, Polizei und Staatsanwaltschaft wird ihnen vorgeworfen, Kokain aus den Nachbarländern Belgien und Niederlande mittels speziell umgebauter Autos nach Deutschland importiert zu haben.

Die Drogen sollen hierzulande neu verpackt und danach mit gefälschten Absenderdaten per Post nach Australien geschickt worden sein. Wie die dpa berichtet, erfolgte die Festnahme des 42-jährigen mutmaßlichen Haupttäters am 10. April in der Stadt Duisburg.

Große Menge Rauschgift in Spezialversteck sichergestellt

Einsatzkräfte führten eine Durchsuchung der Wohnräume und der Garage des 42-jährigen Mannes durch. Dabei stießen sie in einem Auto, das über spezielle Verstecke verfügte, auf circa 17 Kilogramm der Droge. Der Wert dieser Substanz im Straßenhandel wird auf mehr als 1,2 Millionen Euro beziffert.

Zusätzlich wurden in der Stadt Oberhausen ein Mann im Alter von 34 Jahren und eine 35-jährige Frau in Gewahrsam genommen. Ihnen wird zur Last gelegt, für das Neuverpacken und den Weitertransport der Drogen zuständig gewesen zu sein.

Auslöser war eine Kontrolle des Zolls in Köln

Der Beginn der Untersuchungen war ein Fund von 18,5 Kilogramm Kokain durch Mitarbeiter des Kölner Hauptzollamts während einer Postsendungskontrolle im April 2025. Die daraus resultierenden Erkenntnisse leiteten die Fahnder zu der verdächtigen Gruppierung im Ruhrgebiet.

Für die drei festgenommenen Personen ordnete das Amtsgericht in Duisburg die Untersuchungshaft an. Die weiteren Nachforschungen sind noch nicht abgeschlossen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.