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Kurioser BesuchSchafherde mit 50 Tieren verirrt sich plötzlich in Penny-Markt

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Rund 50 Schafe marschierten überraschend durch einen Penny-Einkaufsmarkt in Bayern und sorgten bei Kunden für ungläubiges Staunen.

Rund 50 Schafe marschierten überraschend durch einen Penny-Einkaufsmarkt in Bayern und sorgten bei Kunden für ungläubiges Staunen.

Rund 50 Schafe sind in Bayern in einen Penny-Einkaufsmarkt gelaufen und haben dort für einen ungewöhnlichen Zwischenfall gesorgt.

In Burgsinn in Unterfranken ist es zu einem ungewöhnlichen Vorfall gekommen: Rund 50 Schafe sind in eine Penny-Filiale gelaufen und haben dort für großes Staunen gesorgt. Die Tiere hatten sich von ihrer Herde gelöst, die durch ein nahegelegenes Industriegebiet getrieben wurde, und gelangten zunächst auf den Parkplatz des Marktes.

Mehr dazu im Video.

Nach Angaben des Schäfers folgten einzelne Schafe offenbar einem Kunden bis in den Eingangsbereich, woraufhin die übrigen Tiere geschlossen nachzogen. Etwa 20 Minuten lang liefen die Schafe durch den Verkaufsraum und zwischen den Regalen umher.

Kunden und Mitarbeitende reagierten überrascht, blieben aber ruhig; zu Verletzungen oder größeren Schäden kam es nicht. Schließlich konnten die Tiere den Markt wieder verlassen und wurden vom Schäfer zurückgeführt. Nach einer kurzen Reinigung nahm die Penny-Filiale den Betrieb regulär wieder auf.

Tierische Kundschaft: Wenn Weidetiere auf Shoppingtour gehen

Immer wieder verirren sich neugierige Weidetiere in Ladenlokale und sorgen mit ihren unerwarteten Einkaufsbummeln für amüsante Schlagzeilen in der Presse. Im August 2025 suchte eine Kuh in Neustift im Stubaital (Tirol, Österreich) ein Sportgeschäft auf, wo sie seelenruhig Mützen und Schals begutachtete und diese neugierig abschleckte. Ein ähnliches Ereignis gab es im August 2018 in Gerlos (Tirol, Österreich), als ein Tier eine „Spar“-Filiale im Zillertal durchquerte und kurz darauf friedlich wieder im Dorfzentrum verschwand.

Auch in Ebbw Vale in Wales (Vereinigtes Königreich) nutzten Schafe im April 2020 die menschenleeren Straßen, um einen Blick in einen örtlichen Supermarkt zu werfen. Solche Besuche werden oft durch automatische Schiebetüren oder extreme Witterungsbedingungen begünstigt, die das Vieh von seinen Weiden in die Gebäude locken.

Während einzelne Kühe meist gelassen durch die Gänge spazieren, hinterlassen größere Gruppen oft einen deutlich höheren Reinigungsaufwand für das Personal. Die Inhaber reagieren auf diese Vorfälle in der Regel mit Humor und nutzen die entstandenen Handyvideos oft für ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit. (jag)