Im Rhein bei Koblenz wurden eine Bazooka-Rakete und eine Gewehrgranate entdeckt. Am Dienstag sollen nun beide Kampfmittel kontrolliert unschädlich gemacht werden.
Kampfmittel werden bewachtBazooka-Rakete und Granate im Rhein bei Koblenz gefunden – Sprengung geplant

Ein Kampfmittelfund am Rheinufer bei Koblenz-Wallersheim wird derzeit bewacht (rechter oberer Bildrand). Eine Bazooka aus dem Zweiten Weltkrieg wurde aufgrund des Niedrigwassers gefunden.
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Nachdem im Rhein bei Koblenz an zwei Stellen Kampfmittel gefunden wurden, sollen diese am Dienstagmorgen (11. August) kontrolliert gesprengt werden. Zunächst werde die in Wallersheim gefundene Bazooka-Rakete aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt, teilte die Stadt mit. Dafür werde in einem Radius von rund 100 Metern um das Kampfmittel evakuiert. Bis spätestens 8 Uhr solle der Bereich geräumt werden.
„Ab 8 Uhr wird hier das Ordnungsamt Kontrollen durchführen“, hieß es. Erst wenn sichergestellt ist, dass sich niemand mehr im Evakuierungsbereich aufhalte, könne der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz seine Arbeit aufnehmen.
Rhein und Luftraum werden für Sprengung kurzzeitig gesperrt
Anschließend solle die Gewehrgranate in Pfaffendorf unschädlich gemacht werden. Dort sei der ähnlich große Evakuierungsbereich bis spätestens 10 Uhr zu verlassen, so die Stadt. „Im Rahmen der jeweiligen kontrollierten Sprengung der Kampfmittel werden Luftraum und Rhein kurzzeitig gesperrt.“

Das Bild zeigt die Nachstellung eines US-amerikanischen Soldaten mit einer Bazooka.
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Die Bazooka-Rakete war am Freitagnachmittag am Rheinufer im Stadtteil Wallersheim entdeckt worden. Der rheinland-pfälzische Kampfmittelräumdienst habe die Echtheit des Fundes bestätigt.
Am Samstagabend wurde im Bereich des Rheinufers im Stadtteil Pfaffendorf zusätzlich die Gewehrgranate entdeckt. Bei beiden Funden habe keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden. Die Kampfmittel wurden seither von Mitarbeitenden des Koblenzer Ordnungsamtes bewacht.
Im Rhein in Köln war bereits am Mittwoch ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Das Kampfmittel wurde am Donnerstag erfolgreich entschärft. (dpa/sbo)
