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Bei Löscharbeiten entdecktDrei Menschen sterben bei Brand in Bochumer Mehrfamilienhaus

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Feuerwehr, Polizei und Brandermittler stehen am Dienstag (13. Oktober) nach einem Brand vor einem  Mehrfamilienhaus im Stadtteil Hofstede.

Feuerwehr, Polizei und Brandermittler stehen am Dienstag (13. Oktober) nach einem Brand vor einem  Mehrfamilienhaus im Stadtteil Hofstede.

Nachdem mehrere Menschen gerettet worden waren, wurden bei Löscharbeiten drei Leichen gefunden.

Bei einem Brand in einem Bochumer Mehrfamilienhaus sind drei Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Fünf Menschen erlitten eine Rauchgasvergiftung.

Die drei erwachsenen Toten seien bei Löscharbeiten leblos in einer der Wohnungen des Hauses im Stadtteil Hofstede gefunden worden, teilte die Feuerwehr mit. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die drei Personen starben demnach noch an der Einsatzstelle. Die Brandursache war laut Polizei zunächst unklar. „Das ist alles noch ganz frisch“, sagte der Sprecher.

Bochum: Drei Tote erst bei Löscharbeiten entdeckt

Die Polizei hatte den Brand bereits am frühen Morgen gemeldet und dabei zunächst von den fünf Verletzten mit Rauchgasvergiftungen berichtet. Die Verletzten wurden rettungsdienstlich versorgt und in Bochumer Krankenhäuser gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte.

Die Toten wurden im Zuge der weiteren Löscharbeiten gefunden, da die betreffende Wohnung im zweiten Obergeschoss zunächst nicht zugänglich war. „Wir konnten überhaupt nicht über den Treppenraum nach oben“, sagt ein Sprecher gegenüber dem WDR.

Die Einsatzkräfte seien gegen 4.16 Uhr alarmiert worden, teilte die Polizei mit. Die Feuerwehr rettete zwei Menschen über eine Drehleiter, zwei weitere über tragbare Leitern sowie eine Person mit Hilfe eines Sprungpolsters aus dem Gebäude. Aufgrund der Löscharbeiten war die Straße, in der das Mehrfamilienhaus steht, nach Angaben der Polizei gesperrt.

Wie es zu dem Brand kommen konnte und ob es in der Wohnung keinen Rauchmelder gegeben hat, wird noch ermittelt. Die Einsatzkräfte wurden notfallseelsorgerisch betreut. (dpa/red)