China schickt drei neue Astronauten ins All, darunter der erste aus Hongkong. Einer der drei soll ein Jahr im Orbit bleiben.
Chinas nächster RekordErstmals soll ein Astronaut ein ganzes Jahr im All bleiben

Die Crew soll auf der Raumstation die derzeitige Besatzung ablösen.
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Eine Mission mit drei neuen Astronauten wurde von China zur nationalen Raumstation „Tiangong“ entsandt. Laut der staatlichen Agentur Xinhua startete das Raumschiff „Shenzhou 18“ an Bord einer „Langer Marsch 2F“-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Jiuquan, der im Nordwesten des Landes liegt.
Die Besatzung bilden die Raumfahrer Ye Guangfu, Li Cong und Li Guangsu. Nach Auskunft der chinesischen Raumfahrtbehörde CMSA ist Li Guangsu die erste Persönlichkeit aus Hongkongs Sonderverwaltungszone, die an einer Weltraummission Chinas partizipiert.
Crew-Austausch und geplanter Langzeitaufenthalt
Die Mannschaft hat den Auftrag, auf der Weltraumstation die gegenwärtige Crew mit Tang Hongbo, Tang Shengjie und Jiang Xinlin zu ersetzen. Es wird erwartet, dass das Raumfahrzeug nach dem Abheben binnen kurzer Zeit an der Station ankoppeln wird.
Zum ersten Mal ist zudem geplant, dass ein chinesischer Astronaut ungefähr ein Jahr im Weltraum auf der Station verbleiben wird. Wer von der neuen Besatzung dafür ausgewählt wird, wird erst während des Einsatzes im Orbit bestimmt. China beabsichtigt mit dem ausgedehnten Aufenthalt unter anderem zu erforschen, welche Auswirkungen lange Missionen auf den menschlichen Organismus haben. (dpa/red)
Dieser Einsatz ist ein Bestandteil des turnusmäßigen Crew-Wechsels auf der chinesischen Weltraumstation. Die Mannschaft, die nun ersetzt wird, hat laut Behördenangaben schon 203 Tage im Weltall zugebracht und stellt damit voraussichtlich einen neuen Rekord für die längste Einsatzdauer einer Astronauten-Crew aus China auf.
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