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„Die Unvermittelbaren“Kurzes Glück für Hund Elvis endet in bitterer Diagnose – Rütter reagiert ungwöhnlich

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Martin Rütter vermittelt liebend gerne Hunde.

Martin Rütter vermittelt liebend gerne Hunde. 

Ein elf Jahre alter Hund, der viele Jahre im Tierheim gelebt hatte, wurde endlich vermittelt. Doch kurze Zeit später gab es eine niederschmetternde Diagnose.

Nicht nur Martin Rütter war glücklich, dass der Mischling Elvis nach vier Jahren im Tierheim Lüdinghausen endlich ein neues Zuhause gefunden hatte. Der Hund aus der RTL-Sendung „Die Unvermittelbaren“ galt als schwierig, da er Futteraggressivität und Beißattacken zeigte. Nun erreichte die glücklichen Hundebesitzer jedoch eine schockierende Hiobsbotschaft, die alles veränderte.

Kerstin und Antonello nahmen den elfjährigen Rüden zu sich auf. In der neuen Umgebung lebte er sich sichtlich gut ein und wurde rasch zu einem vollwertigen Familienmitglied. „Er ist von Tag eins Teil der Familie gewesen“, schwärmt Antonello von Elvis, „das ist ein Hammer-Hund!“

„Die Unvermittelbaren“: Mischlingshund Elvis galt als schwierig

Die Freude währte allerdings nur dreieinhalb Monate. Seine Besitzer entdeckten eine Schwellung auf seinem Rücken und suchten daraufhin einen Tierarzt auf. Dieser vermutete eine tumorartige Veränderung. Man einigte sich darauf, die Situation 14 Tage lang zu beobachten, bevor ein chirurgischer Eingriff in Erwägung gezogen werden sollte.

Vor dem anberaumten OP-Termin wurde eine Computertomografie (CT) durchgeführt. Das Ergebnis dieser Untersuchung war eine erschütternde Diagnose. Der Tierarzt teilte dem Paar mit, dass ein Tumor im Rückenmark von Elvis die Schwellung verursacht hatte. Dieser Tumor breitete sich von innen aus und war inoperabel.

Aufgrund der hoffnungslosen Prognose entschieden sich Kerstin und Antonello, Elvis von seinen Qualen zu erlösen und ihn einschläfern zu lassen. Unter Tränen berichtete die Besitzerin Kerstin, dass sie sich von dem Hund verabschieden mussten. „Wir haben ihn gehen lassen müssen“, sagte Kerstin erschüttert.

Martin Rütter reagiert mit Verständnis auf Hiobsbotschaft

Martin Rütter, der die Vermittlung begleitet hatte, befürwortete die Entscheidung und würdigte sie als Maßnahme des Tierschutzes. „Das ist natürlich für alle Beteiligten das Schlimmste, was passieren kann“, sagte der beliebte Hundetrainer – und erklärte weiter: „So hart sich das anhört: Auch das ist Tierschutz.“

Das Paar hält die Erinnerung an Elvis auf verschiedene Arten wach. Neben Bildern und der Urne mit seiner Asche haben sie sich Tätowierungen mit seinem Namen und einem Pfotenabdruck anfertigen lassen. Auch wenn die gemeinsame Zeit kurz war, erlebte der Hund noch, wie es sich anfühlt, von Herzen geliebt zu werden. (mbr)