Das finale Mai-Wochenende war im Mehrfelder Bruch, gelegen im Münsterland, traditionell von Hufgetrappel und Wiehern geprägt. Während des jährlichen Wildpferdefangs in dem Schutzgebiet bei Dülmen wurden dieses Jahr 33 junge Hengste aus der Herde genommen. Erfahrene Fänger in blauer Kleidung mit roten Tüchern führten die Separation durch, was von circa 15.000 Besuchern in der Arena mit Beifall begleitet wurde.
Die Separation der Junghengste von der Herde erfolgt regelmäßig. Damit sollen Rivalitätskämpfe und eine übermäßige Vergrößerung der Population, die etwa 400 Tiere umfasst, unterbunden werden.
Auktion dient der Erhaltung der Population
Nach dem Einfangen kommen die Tiere zur Auktion. Laut Auskunft des Veranstalters verwendet der Besitzer, Carl-Philipp Prinz von Croÿ, die Erlöse für die Finanzierung des Herdenbestands. Die Population lebt weitestgehend autonom und ohne nennenswerte menschliche Einwirkungen in der Natur.
Diese Veranstaltung für Pferde-Liebhaber lockt jährlich tausende Besucher aus der gesamten Bundesrepublik sowie aus angrenzenden Ländern in das Schutzgebiet. (dpa/red)
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