Einen Erfolg im Kampf gegen das organisierte Verbrechen vermeldeten die Einsatzkräfte im mexikanischen Urlaubsort Cancún. Laut Angaben des dortigen Sicherheitsministeriums konnte ein 48 Jahre alter Mann aus Ungarn verhaftet werden. Die europäische Polizeibehörde Europol hatte ihn auf der Liste der meistgesuchten Straftäter des Kontinents geführt.
Gegen den Mann lag in seinem Herkunftsland Ungarn eine Verurteilung wegen Rauschgifthandels vor, die eine Haftstrafe von sechs Jahren umfasste. Im Anschluss an die Ingewahrsamnahme wird jetzt seine Überstellung an die ungarischen Behörden organisiert, wie die dpa berichtet.
Mexiko als Knotenpunkt für Rauschgifthandel
Dieser Vorfall verdeutlicht die Bedeutung Mexikos als zentraler Umschlagplatz für den weltweiten Rauschgifthandel. Nach Erkenntnissen von Behörden beherrschen dortige Kartelle wesentliche Anteile des Kokaintransports von Südamerika in Richtung USA sowie nach Europa.
Darüber hinaus sind diese Gruppierungen entscheidend in die Produktion von synthetischen Rauschgiften involviert. (red)
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