In den USA verhindert ein Fluglotse Medien zufolge nur knapp eine Katastrophe. Was ist vorgefallen?
„Das ist wirklich unglaublich“Fluglotse verhindert Kollision zweier Boeing-Maschinen

Flugzeuge der American Airlines stehen auf dem Pittsburgh International Airport. (Archivbild)
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Zwei Flugzeuge, eine Verspätung und das gleiche Rufzeichen: In den USA hat ein Fluglotse Medienberichten zufolge nur knapp eine Katastrophe verhindern können. „Ich arbeite seit 25 Jahren in der Flugsicherung. Ich habe noch nie erlebt, dass zwei Flugzeuge mit demselben Rufzeichen so nah beieinanderliegen. Das ist wirklich unglaublich“, zitierten unter anderem die Sender ABC 15 und KOAA News 5 den Mann, der die beiden Maschinen sicher aneinander vorbeimanövrierte.
Was war passiert? Die Fluggesellschaft American Airlines betreibt auf der Strecke zwischen Chicago (US-Bundesstaat Illinois) und Phoenix (US-Bundesstaat Arizona) in beide Richtungen Flüge, die das Rufzeichen AA2482 haben. Am Donnerstagabend war die Maschine mit einer deutlichen Verspätung von Chicago in Richtung Phoenix abgeflogen, während das Flugzeug aus Phoenix in Richtung Chicago pünktlich startete. Bei beiden Flugzeugen mit demselben Rufzeichen handelte es sich zudem um Boeing 737-800.
Flugzeuge aufgrund Verspätung im selben Luftraum
Aufgrund der Verspätung kam es dazu, dass sich beide Flugzeuge zeitgleich im selben Luftraum befanden. KOAA News 5 zufolge waren die Flüge horizontal etwa drei Meilen (circa 4,8 Kilometer) und rund 2.000 Fuß (knapp 610 Meter) vertikal voneinander entfernt. Dies liege innerhalb der gesetzlichen Abstandsregeln.
Dem Fluglotsen war es zu verdanken, dass die Maschinen sicher aneinander vorbeigeflogen seien. So sprach er die Piloten klar jeweils mit „2482 bei Landung“ und „2482 bei Abreise“ an und sorgte dafür, dass diese auf einer gewissen Flughöhe bleiben. (dpa)
