Bülows Zeit im Parlament umfasste beinahe zwei Jahrzehnte, zunächst für die SPD und danach als fraktionsloser Abgeordneter.
Trauer um Politiker aus NRWFrüherer Bundestagsabgeordneter Marco Bülow ist tot

Marco Bülow liest aus einem Buch ins Mikrofon. (Archivbild)
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Marco Bülow, der lange Zeit für Dortmund im Bundestag saß, ist gestorben. Das berichtet „wdr.de“. Fast zwei Jahrzehnte gehörte er dem deutschen Parlament an. Er begann seine Laufbahn bei der SPD, woraufhin er sein Mandat später ohne Parteibindung ausübte.
Ein Zerwürfnis mit seiner Partei führte 2018 zu seinem Austritt. Seine Ablehnung der Großen Koalition, die damals von Kanzlerin Angela Merkel geführt wurde, war ein Hauptgrund für die Entscheidung. Danach schloss er sich der Partei „Die Partei“ an und trat für sie bei der Wahl zum Bundestag 2021 an, erlangte jedoch kein Mandat.
Der gebürtige Dortmunder absolvierte in seiner Heimatstadt ein Journalistik-Studium, bevor er seine politische Karriere als Parlamentarier begann. Der SPD-Vorsitzende aus Dortmund, Jens Peick, zollte dem Verstorbenen in einer Würdigung Tribut. Laut Peick habe Bülow „entschlossen für eine bessere Welt gekämpft“. (red)
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