Ein Feuer im strategisch wichtigen Pazifikhafen von Manta in Ecuador hat zur Zerstörung von Dutzenden Fischerbooten geführt. Laut Mitteilung der Behörde für Risikomanagement zog der Zwischenfall auch zwei Verletzte nach sich.
Ersten Erkenntnissen der zuständigen Stellen zufolge fielen am Ankerplatz des Hafens wenigstens 35 Boote dem Feuer zum Opfer. Es handelte sich hierbei um Fischerfahrzeuge kleinerer und mittlerer Größe, die aufgrund ihrer Bauweise aus feuergefährlichen Werkstoffen wie Glasfaser schnell Feuer fingen. Videoaufnahmen dokumentieren, wie Flammen und dunkle Rauchschwaden aus dem Wasser aufstiegen.
Ursache des Feuers wird untersucht
Der exakte Auslöser für den Brand ist bislang nicht bekannt. Die Feuerwehr gab jedoch an, dass Zeugenaussagen auf Schweißarbeiten hindeuten, die vor dem Entfachen des Feuers an einem der Boote stattgefunden haben sollen. In diese Richtung wird nun ermittelt.
Das nationale Sekretariat für Risikomanagement gab bekannt, dass es gelungen sei, den Brand einzudämmen. (dpa/red)
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