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Drama im HimalayaLeichen von fünf Bergsteigern nach Lawinenunglück geborgen

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Wanderer gehen am Thorong La Pass in der Annapurna-Region auf einem schneebedeckten Weg, im Hintergrund ragen schneebedeckte Berggipfel des Himalaya über einer Wolkenschicht auf.

Neun Monate nach einem tödlichen Lawinenunglück im Himalaya-Gebirge sind die Leichen eines Deutschen sowie vier weiterer Bergsteiger geborgen worden. (Symbolbild)

Laut nepalesischen Behörden sind die Leichen von fünf Bergsteigern geborgen worden, die seit einem Lawinenunglück im November vermisst wurden.

Neun Monate nach einem tödlichen Lawinenunglück im Himalaya-Gebirge sind die Leichen eines Deutschen sowie vier weiterer Bergsteiger geborgen worden. Es handelt sich nach Angaben der nepalesischen Behörden um die fünf Bergsteiger, die seit dem Lawinenunglück als vermisst gegolten hatten. Dazu gehörten zwei nepalesische Bergführer sowie drei Ausländer einschließlich des Deutschen, sagte der stellvertretende Polizeichef des Distrikts Dolakha, Manoj Kumar Lama, der Deutschen Presse-Agentur.

Himalaya: Unglück am Yalung Ri

Lama korrigierte eine frühere amtliche Mitteilung, wonach fünf ausländische Bergsteiger vermisst waren. Zu dem Unglück war es am 5.630 Meter hohen Berg Yalung Ri im Osten Nepals an der Grenze zu Tibet gekommen.

Die Leichen wurden am Donnerstag unterhalb des Gipfels gefunden. Doch wegen schlechter Wetterverhältnisse musste die Bergung zunächst verschoben werden. Die Leichen des Deutschen sowie drei weiterer Bergsteiger wurden am Montag laut Angaben der Polizei nach Kathmandu gebracht. Der Leichnam eines nepalesischen Bergführers blieb demnach in einer Klinik in Dolakha, um ihn dort der Familie zu übergeben.

Lawinenunglück im November

Die fünf vermissten Personen zählten zu einer Gruppe von 15 Bergsteigern, die im vergangenen November beim Versuch, den Gipfel des Yalung Ri zu erklimmen, von einer Lawine erfasst wurden.

Zwei Leichen nepalesischer Bergführer wurden damals geborgen, acht weitere Personen aus der Gruppe konnten gerettet werden. Neben dem Deutschen und den zwei Nepalesen starb ein Italiener sowie ein Bergsteiger aus Kanada. (dpa)