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Kurioser Vermisstenfall75-Jähriger bricht nach 12 Stunden durch Klinikdecke

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Uniklinik Heidelberg PA 250522

Die Heidelberger Uniklinik ist der Sitz der Kopfklinik (Archivbild)

Heidelberg – Über zwölf Stunden hat ein Senior in der Heidelberger Kopfklinik in einem Versorgungsschacht gesessen, ehe ein kurioser Vermisstenfall ein glimpfliches Ende nahm. Der 75-Jährige war wohl am Dienstagabend in den Keller der Klinik gegangen, hatte sich dort verirrt und war schließlich über eine Leiter in die Versorgungsschächte geklettert. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Dort verharrte der desorientierte Mann in der Nacht zum Mittwoch in den Zwischendecken in zehn Metern Höhe. Die Suche der Polizei nach dem Vermissten verlief zunächst ergebnislos. Am Mittwochmorgen brach der Senior wegen seines Gewichtes durch die Deckenverkleidung eines Nebenraumes der Operationssäle. So wurde das Klinikpersonal schließlich auf den Mann aufmerksam.

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Der 75-Jährige konnte sich festhalten und stürzte nicht hinab. Nach dem Eintreffen der Höhenrettung der Feuerwehr und einer rund einstündigen Rettungsaktion konnte der Mann unverletzt geborgen werden. (das/dpa)