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MissbrauchsfallElfjährige bringt Baby von Stiefvater zur Welt – Mutter droht Haft

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Hammer auf Tisch.

Eine Mutter aus Oklahoma wurde schuldig gesprochen, ihre Tochter nicht vor Missbrauch geschützt zu haben. (Symbolbild)

Eine Mutter aus Oklahoma wurde schuldig gesprochen, ihre Tochter nicht vor Missbrauch geschützt zu haben. Nun droht ihr lebenslange Haft.

Ein schwerer Fall von Kindesmissbrauch beschäftigt die Justiz im US-Bundesstaat Oklahoma. Eine Geschworenenjury hat eine Mutter für schuldig befunden, ihre elfjährige Tochter nicht vor dem sexuellen Missbrauch durch ihren Ehemann geschützt zu haben.

Das Mädchen brachte später ein Kind zur Welt, dessen Vater laut DNA-Test der Stiefvater war. Während der Schwangerschaft hatte es nach Angaben der Ermittler keine medizinische Betreuung erhalten.

Wie US-Medien wie „NBC News“ und „People“ unter Berufung auf Gerichtsunterlagen berichten, befand die Jury im Muskogee County Cherie W. unter anderem wegen der Ermöglichung von sexuellem Kindesmissbrauch und mehrerer Fälle von Kindesvernachlässigung für schuldig.

Kindesmissbrauch in Oklahoma: Geburt zu Hause ohne medizinische Betreuung

Nach vier Verhandlungstagen mit Aussagen von Rettungskräften, Ermittlern, medizinischem Personal und Familienangehörigen folgten die Geschworenen der Argumentation der Staatsanwaltschaft. Sie empfahlen für alle sieben Anklagepunkte lebenslange Haftstrafen. Das endgültige Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt von dem Gericht festgelegt.

Der Fall wurde im August 2025 bekannt, nachdem das Mädchen im Haus der Familie ein Kind zur Welt gebracht hatte. „The Guardian“ berichtete damals unter Berufung auf Ermittler, dass das Mädchen während der Schwangerschaft keine ärztliche Betreuung erhalten hatte.

Auch Großmutter angeklagt

Ein DNA-Test bestätigte später, dass der Ehemann der Angeklagten, Dustin W., der Vater des Kindes ist. Er hatte sich bereits im März 2026 des sexuellen Missbrauchs eines Kindes unter zwölf Jahren sowie in sechs Fällen der Kindesvernachlässigung schuldig bekannt.

Er wurde zu lebenslanger Haft sowie weiteren Freiheitsstrafen verurteilt.

Die zuständige Staatsanwältin Janet Hutson sprach von einer schweren Traumatisierung des Opfers. Das Mädchen habe Schreckliches erlebt und müsse mit den Folgen der Taten leben.

Auch gegen die Großmutter des Mädchens wurden Ermittlungen geführt. Sie wurde wegen des Vorwurfs der Kindesvernachlässigung angeklagt und plädierte auf nicht schuldig. Für sie gilt die Unschuldsvermutung. (jag)