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Glück gehabtMann lässt Tasche mit 12.000 Euro im Zug liegen – und macht falsche Angaben

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Regionalexpress (Symbolbild)

Ein Mann hat in einem Zug Bargeld liegengelassen. (Symbolbild)

Ein 35-Jähriger hat viel Glück im Unglück gehabt. Eine Tasche mit Bargeld, die er im Zug hatte liegen lassen, fand zu ihm zurück – auf Umwegen.

Ein 35 Jahre alter Mann wollte in Mannheim in einen Regionalexpress in Richtung Koblenz umsteigen. Der Bundespolizei sagte er, er habe seinen Rucksack mit 12.000 Euro Bargeld in die Hutablage gelegt. Als er den Zug verließ, um noch sein restliches Gepäck mitzunehmen, sei der Zug ohne ihn in Richtung Koblenz abgefahren.

Daraufhin sei er in ein Taxi gestiegen und von Mannheim aus nach Koblenz seinem Geld hinterhergefahren – so glaubte er zumindest. Beim Absuchen des Zuges in Koblenz war jedoch kein Rucksack mit Geld zu finden. 

Mann vergisst Rucksack im vorherigen Zug

Die Erklärung brachte dann eine Videoauswertung vom Hauptbahnhof Mannheim. Der Rucksack war nicht gestohlen worden. Vielmehr hatte der 35-Jährige ihn bereits im ICE 694, mit dem er nach Mannheim gefahren war, vergessen. Eine Kontaktaufnahme mit dem Zugchef bestätigte dies – er hatte den Rucksack mitsamt Bargeld aufgefunden und an die Bundespolizei am Hauptbahnhof Berlin, wohin der ICE weiter unterwegs war, übergeben.

Nach Personalienabgleich – sein Reisepass befand sich ebenfalls im Rucksack – konnte dieser dem Reisenden zweifelsfrei zugeordnet werden. Der 35-Jährige zeigte sich anschließend sehr erleichtert. (cme)