Ein Knochenfund sorgt für Aufsehen: Ist es Musketier D’Artagnan? In Maastricht soll ein DNA-Test das jahrhundertealte Rätsel klären.
Gebeine von Musketier?Skelett unter Kirche entfacht neues Rätsel um D’Artagnan

Ein Denkmal für den legendären Musketier Charles d’Artagnan in Maastricht – genau hier sorgt jetzt ein Skelettfund für neues Rätselraten um seine letzte Ruhestätte. (Archivbild)
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In Maastricht sorgt ein überraschender Fund für Aufsehen: In einer Kirche ist unerwartet ein Skelett entdeckt worden. Nun steht eine außergewöhnliche Vermutung im Raum: Könnten es die sterblichen Überreste des berühmten Musketiers D’Artagnan sein?
Laut Berichten der „Tagesschau“ ist die Resonanz enorm. Die Gebeine wurden in der Sint-Petrus-en-Pauluskerk entdeckt – einem Ort, an dem früher ausschließlich bedeutende Persönlichkeiten beigesetzt wurden. Besonders brisant: Das Grab liegt direkt unter dem ehemaligen Altar und heizt die Spekulationen zusätzlich an.
Knochenfund in Maastricht: Neue Fragen zum Musketier-Geheimnis
Zusätzlich wird es noch brisanter: Bei den Gebeinen wurden ein Projektil sowie eine französische Münze entdeckt. Passt das alles zu dem bekannten Musketier, der 1673 bei der Einnahme von Maastricht ums Leben gekommen sein soll? Fachleute sehen genau dieses Gebiet seit langem als möglichen Ort seiner Bestattung.
Beim Namen D’Artagnan entstehen sofort klare Bilder: ein loyaler Krieger, enger Vertrauter von Ludwig XIV. und verewigt durch den Roman „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas. Seit Jahrhunderten ranken sich Legenden um seine Grabstätte – nun könnte dieses Rätsel endlich gelöst werden.
Noch ist nichts bewiesen. Eine DNA-Probe ist bereits nach München geschickt worden und soll dort mit einem Nachfahren abgeglichen werden. Mit einem Ergebnis wird in den kommenden Wochen gerechnet – und es könnte von großer historischer Bedeutung sein.
In der Zwischenzeit kann man die Sage filmisch neu erleben. Im Frühling 2026 holt das ZDF die berühmten Geschichten der Musketiere wieder ins Programm. Die Zeichentrickserie „Eine für alle, alle für Eine“ beginnt am 28. März 2026 zuerst am Wochenende. Ab dem 15. April wird sie dann jeden Tag um 17.00 Uhr ausgestrahlt.
Gleichzeitig präsentiert das Montagskino im ZDF die wichtigen Erstausstrahlungen im frei empfangbaren Fernsehen der neuen Film-Zweiteiler „D’Artagnan“ sowie „Milady“. Zuschauer, die die Sendung versäumen, haben die Möglichkeit, alle Filme und Episoden jederzeit in der ZDFmediathek anzusehen. So wird der bekannte Leitspruch „Einer für alle“ auch in diesem TV-Frühling zu einem wichtigen Höhepunkt für alle Generationen. (jag)

