Weil sie die Beziehung ablehnte, soll eine Frau den Partner ihrer Tochter mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben.
Mutter sticht auf Freund zuProzess in Münster nach lebensgefährlicher Messerattacke

Am Landgericht in Münster beginnt am Mittwoch ein Prozess um einen versuchten Mord an Weihnachten 2025 in einem Auto. (Archivbild)
Copyright: Lars Berg/dpa
Am Landgericht Münster wurde am Mittwoch ein Verfahren gegen eine 57-jährige Frau aus Gronau eröffnet. Die Anklage lautet auf versuchten Mord. Ihr wird zur Last gelegt, dem Partner ihrer Tochter an Weihnachten 2025 potenziell tödliche Verletzungen zugefügt zu haben.
Die Tat war den Ermittlungsergebnissen zufolge religiös motiviert. Demzufolge lehnte die Beschuldigte die Partnerschaft ihrer Tochter ab.
Attacke auf der B70 während der Fahrt
Laut Anklageschrift trug sich der Vorfall während einer Fahrt auf der Bundesstraße 70 zwischen den Orten Ahaus und Gronau zu. Von der Rückbank aus soll die 57-Jährige dem auf dem vorderen Sitz befindlichen Mann Reizgas ins Gesicht gesprüht haben, um ihn außer Gefecht zu setzen.
Nachdem die Tochter den Wagen am Fahrbahnrand zum Stehen brachte, entkam ihr Partner unter Qualen aus dem Auto. In dieser Situation soll die Beschuldigte ihm einen Stich mit letaler Intention in den Brustkorb versetzt haben. Sein Leben konnte lediglich durch einen dringenden chirurgischen Eingriff gerettet werden, bei dem der Thorax geöffnet werden musste. Bis Mitte Juli sind vom Landgericht neun zusätzliche Verhandlungstage für das Verfahren terminiert worden. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.