Laut chinesischem Staatsfernsehen mussten über 500 Menschen in Folge des Auffahrunfalls ins Krankenhaus. Viele erlitten Knochenbrüche.
Starker SchneefallMehr als hundert Verletzte in Peking bei Kollision zweier U-Bahnen

Polizisten stehen in der Nähe des Ortes, wo sich der Zug-Unfall in Peking ereignete.
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Bei einem Unfall in der Pekinger U-Bahn sind mehr als hundert Menschen verletzt worden. Wie staatliche chinesische Medien am Freitag berichteten, war es in der Hauptverkehrszeit am Donnerstagabend auf einem verschneiten oberirdischen Streckenabschnitt zu einem Auffahrunfall gekommen. Ersten Ermittlungen zufolge hatten sich die letzten beiden Waggons einer U-Bahn entkoppelt. Augenzeugen berichteten, viele Menschen seien bei dem Aufprall gestürzt.
Bis zum späten Abend wurden laut dem Staatssender CCTV insgesamt 515 Menschen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Bei 102 Menschen wurden demnach Knochenbrüche festgestellt. Bis Freitagmorgen konnten 423 Menschen das Krankenhaus wieder verlassen. 67 waren zunächst noch in Behandlung, 25 weitere standen noch unter Beobachtung.
In der Pekinger U-Bahn kommt es sonst nur selten zu Unfällen. In den vergangenen Tagen hatten starke Schneefälle aber in der ganzen Stadt zu Verkehrbehinderungen geführt. Laut CCTV gehen die Behörden vorläufig davon aus, dass der Unfall nahe der Station Xi'erqi im Norden Pekings auf rutschige Gleise und eine Signalstörung zurückzuführen ist. Feuerwehrleute befreiten ältere Fahrgäste aus der U-Bahn, viele Betroffene gingen zu Fuß durch den Schnee nach Hause. (afp)
