Die Vermählung von Taylor Swift und Travis Kelce war DIE Promi-Hochzeit des Jahres. Entsprechend hoch war das Interesse der Öffentlichkeit.
31 Euro für MüllKünstler treibt Wahnsinn um Taylor Swifts Hochzeit auf die Spitze

Taylor Swift und Travis Kelce sind jetzt verheiratet. (Bild: Getty Images / Gregory Shamus)
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1.000 Gäste, ein abgeriegeltes Manhattan und eine hohe Promidichte: Die Hochzeit von Taylor Swift und Travis Kelce war ein Medienereignis sondergleichen. Bilder vom Brautpaar oder der Feier selbst gerieten jedoch nicht an die Öffentlichkeit. Trotzdem gelang es dem New Yorker Künstler Justin Gignac ein Teil des außergewöhnlichen Ereignisses zu werden - einer ziemlich abstrusen Geschäftsidee sei Dank.
Wie unter anderem „Bild“ berichtet, machte der New Yorker einen Rundgang im Madison Square Garden und sammelte Müll ein. Zu seinen Fundstücken, die er stilecht im Smoking samt Müllzange zusammentrug, gehörten neben Zigarettenstummeln und Lutscherresten auch Absperrbänder der Polizei und sogar ein Ovulationstest. Letzterer wird zur Schwangerschaftsplanung benutzt.
Müll-Andenken an Taylor Swifts Hochzeit restlos ausverkauft
Nach der Müllsammlung war Gignac aber noch lange nicht am Ende. Seine Fundstücke packte der Künstler anschließend fein säuberlich in Plastikgehäuse und bot sie zum Verkauf im Internet an. Was irre klingt, entpuppte sich als zielsichere Geschäftsidee: Die als „New York City Garbage“ und „Not Invited Edition (Taylor & Travis' Wedding)“ betitelten Päckchen gingen blitzschnell über die Ladentheke. Dank eines Preises von 25 Dollar plus zehn Dollar Versandkosten nahm Gignac pro Sendung umgerechnet etwa 31 Euro ein.
Insgesamt verbuchte der New Yorker laut der Nachrichtenagentur AFP so Einnahmen von 1.250 Dollar (etwa 1.095 Euro). Verfügbar ist übrigens keines der Päckchen mehr. „Vor allem Swifties, die einfach nur ein Stück der Hochzeit besitzen wollen, auch wenn es nur einen indirekten Bezug hat“ hätten sich die Pakete gesichert, erklärte Justin Gignac. Er selbst habe die Aktion nicht aus Profitgier vollzogen, sondern aus einem anderen Grund: „Ich versuche, kulturelle Momente in New York festzuhalten, und dies schien ein bedeutender zu sein.“ (tsch)