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„Ich weine ganz viel im Auto“Annika Lau spricht über Diagnose von Sohn Baz

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Moderatorin Annika Lau hat offen über die ADHS-Diagnose ihres Sohnes Baz gesprochen. (Bild: 2026 Getty Images/Gerald Matzka)

Moderatorin Annika Lau hat offen über die ADHS-Diagnose ihres Sohnes Baz gesprochen. (Bild: 2026 Getty Images/Gerald Matzka)

Die Moderatorin erzählt dabei von herausfordernden Momenten und der besonderen Beziehung zwischen dem Zehnjährigen und seinem Vater Frederick Lau.

Annika (47) und Frederick Lau (37) gehören zu den bekanntesten Promi-Paaren Deutschlands. Einen Einblick in ihr Familienleben geben sie allerdings selten. Nun hat Annika Lau überraschend offen über die ADHS-Diagnose ihres Sohnes Baz (10) gesprochen und erklärt, was die Diagnose auch für den Rest der Familie bedeutet.

Wie die Moderatorin im Interview mit „Gala“ erklärt, sei es vor allem „diese Gleichzeitigkeit, die einen verrückt macht“. Sie führt aus: „Er ist ja mein Sohn, und mein Sohn ist zuerst mal wahnsinnig toll. Er ist unglaublich lustig, superschlau, schnell im Kopf, wenn er möchte. Und dann aber auch wieder so träge und faul.“

Doch auch die Reaktionen von Außen machen der Mutter zu schaffen. Sie berichtet: „Kinder wie er stoßen überall auf Ablehnung.“ Kinder mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung-Diagnose seien es „mehr gewohnt, angemeckert zu werden und immer die Schuldigen zu sein, als mal etwas Positives zu erfahren“.

Annika Lau sieht besondere Verbindung zwischen Sohn Baz und Vater Frederick Lau

Auf die Nachfrage, wie sie mit dieser Belastung umgehe, gibt sie offen zu: „Oh, ich weine ganz viel im Auto.“ Für sie seien die Tränen ein Ventil. Verstecken oder verdrängen wolle sie ihre Gefühle nicht mehr: „Ich weine auch auf offener Straße. Ich schäme mich mittlerweile auch nicht mehr so dafür.“

Mit ihrem Ehemann, Schauspieler Frederick Lau, ist Annika Lau mehr als zehn Jahre verheiratet. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder. Sohn Baz ist der zweitälteste - und ähnelt laut der Moderatorin in vielen Punkten Vater Frederick Lau: „Die beiden sind wie eine Person, einmal in groß und einmal in klein!“, betont sie. Bei einem Streit zwischen Vater und Sohn sei es, „als würde man zwei Sechsjährigen zuschauen“, berichtet die 47-Jährige: „Die brüllen sich an, schmeißen Sachen, aber fünf Minuten später liegen sie sich in den Armen und sagen: 'Alles okay, wir schaffen das!'“ (tsch)