Nicholas Brendon, der Darsteller aus der Serie „Buffy“, ist verstorben. Kurz vor seinem Ableben erschien er in Videos, in denen er rauchte und hustete.
Trauer um „Buffy“-StarNicholas Brendon mit 54 Jahren gestorben

Nicholas Brendon (Archivbild)
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Am Freitag, dem 20. März, verstarb der US-Schauspieler Nicholas Brendon. Er wurde nur 54 Jahre alt. Seine Familie machte diese Information über soziale Medien publik. Brendon war international bekannt für seine Darstellung von „Xander Harris“ in der Fernsehserie „Buffy – Im Bann der Dämonen“.
Um mit seinen Fans zu sprechen, veröffentlichte Brendon diverse Live-Videos, nur sieben Tage vor seinem Tod. In den Clips, die teils beinahe eine Stunde lang waren, rauchte er und musste immer wieder heftig husten. Man sah ihn dabei meist auf der Terrasse seines Heims in Kalifornien sitzen, wo er bei einer Feuerschale aus seinem Leben und seiner Laufbahn berichtete.
Einer seiner letzten Videobeiträge zeigt ihn schwankend und stark hustend. Mit fragiler Stimme sagte der Darsteller: „Ich habe den ganzen Tag ein Feuer gemacht, weil es so kalt war … aber es ist erstaunlich, was der Rauch mit einem macht.“ Daraufhin ergänzte er: „Scheiß auf diesen verdammten Rauch. Ich klinge wie Bane“. Dies war eine Anspielung auf die tiefe Stimme des Batman-Gegenspielers. Brendons Stimme klang in der Tat heiser und belegt. Der Clip war mit den Worten überschrieben: „Wir müssen über etwas reden. Kommt alle her.“
In der Kommentarspalte zollten Hunderte Fans dem Darsteller Tribut. Ein Nutzer schrieb in Anspielung auf Michelle Trachtenberg, Brendons im letzten Frühjahr verstorbene Kollegin, die in der Serie „Dawn Summers“ darstellte: „Erst Dawni und jetzt Xander? Nun steht ihr zusammen auf der Wiese. Ruhe in Frieden“. Auch die Schauspielerin Alyson Hannigan, die in „Buffy“ die Figur der Willow verkörperte, gedachte ihres ehemaligen Kollegen auf Instagram mit den Worten: „Ruhe in Frieden“.
Die genaue Ursache für seinen Tod ist unbekannt. Seine Familie gab an, Brendon sei friedlich und eines natürlichen Todes im Schlaf gestorben. Ein Instagram-Beitrag lautet: „Er war ein leidenschaftlicher, sensibler Mensch mit einem unstillbaren Schaffensdrang. Wer ihn wirklich kannte, wusste, dass seine Kunst eines der reinsten Spiegelbilder seines Wesens war“. Brendon war nicht nur durch „Buffy“ bekannt, sondern auch durch seine Rollen in TV-Serien wie „Criminal Minds“ und „Private Practice“ sowie in verschiedenen Thrillern. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

