In den letzten Jahrzehnten stand sie als Moderatorin, Sängerin, Model und Schauspielerin auf der Bühne - das Showtalent dürfte Carline Beil bereits in die Wiege gelegt worden sein. Denn nicht nur die gebürtige Hamburgerin, die am 3. November 60 Jahre alt geworden ist, steht erfolgreich im Rampenlicht. Beils Vater war einst als Musikstar bekannt.
Peter Beil, der bereits am 13. April 2007 im Alter von 69 Jahren verstarb, war als Schlagersänger und Trompeter erfolgreich. Mit Liedern wie „Corinna, Corinna“ (1961) und „Carolin, Carolina“ stürmte Beil in den 1960er-Jahren die Charts. Als Trompeter war der Musiker in mehr als 300 TV-Shows zu sehen. Das Instrument hatte er an der Staatlichen Musikhochschule in Hamburg studiert.
1958 trat Beil mit seiner Band Crazy Combo in der Talentshow „Toi, Toi, Toi“ von Peter Frankenfeld auf. Der Auftritt ebnete ihm den Weg ins Musikgeschäft: Kurz darauf erhielt er einen Plattenvertrag.
Peter Beil wurde in seiner Heimatstadt beigesetzt
Im Jahr 1970 trat der Hamburger in einer der ersten Ausgaben der „ZDF-Hitparade“ auf, in der er den Titel „Der Blitz schlug ein“ vorstellte. Mit dem Lied „Blaue Augen, rote Lippen und kastanienbraunes Haar“ nahm er zudem an dem deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil. Allerdings ohne Erfolg. Beil erreichte mit null Punkten den letzten Platz.
Das tat seiner Karriere jedoch keinen Abbruch. 1984 wurde er erster Trompeter im Hazy-Osterwald-Sextett. Zudem war Beil als Komponist, Arrangeur und Produzent tätig.

Der Trompeter und Schlagersänger Peter Beil ist im April 2007 im Alter von 69 Jahren gerstorben. (Bild: IMAGO / Sven Simon)
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Im Jahr 1966 heiratete der Star-Trompeter Barbara Kalweit, die 1964 als „Miss Hamburg“ ausgezeichnet wurde. Aus der Ehe stammt auch seine Tochter Caroline Beil, die am 3. November 1966 auf die Welt kam. 1986 schloss Peter Beil zum zweiten Mal den Bund der Ehe. Mit seiner zweiten Ehefrau Angelika Beil blieb er bis zu seinem Tod im Jahr 2007 zusammen. Beil erlag im April 2007 einer Lungenkrebserkrankung. Er wurde auf dem Friedhof Altona in seiner Heimatstadt beigesetzt.
Tochter Caroline Beil wurde der Öffentlichkeit vor allem durch ihre Rolle in der ARD-Comedy-Serie „Ein ehrenwertes Haus“ (1998) sowie durch die Moderation des SAT.1-Magazins „Blitz“ (1999 bis 2003) bekannt. 2004 nahm sie am RTL-Dschungelcamp teil und spielte in den Folgejahren unter anderem in den Serien „Sturm der Liebe“ und „Herzflimmern - Liebe zum Leben“. Im September 2026 präsentierte sie zudem ihre erste Vernissage unter dem Titel „ALL IS NOW“. (tsch)
