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„Sieht nicht natürlich aus“Carsten Maschmeyer kritisiert aufgespritzte Lippen von Beauty-Gründerin

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Leonie Steinhauer (links) und Ines Frey gingen bei „Die Höhle der Löwen“ leer aus. (Bild: RTL)

Leonie Steinhauer (links) und Ines Frey gingen bei „Die Höhle der Löwen“ leer aus. (Bild: RTL)

Das Start-up HyEx verspricht, verpfuschte Hyaluron-Schönheitsbehandlungen zu korrigieren. In der „Höhle der Löwen“ hegten einige Investoren erhebliche Zweifel an der Wirksamkeit des Produkts. Derweil riet Carsten Maschmeyer der jungen Gründerin, sie brauche „eine Weile keine Aufspritzung mehr“.

„Mit uns riskiert ihr heute keine dicke Lippe“, griffen Leonie Steinhauer und Ines Frey ihrem Pitch bei „Die Höhle der Löwen“ (montags, 20.15 Uhr, VOX) vor. Mit ihrem Start-up HyEx bieten sie eine Lösung, schlecht ausgeführte Hyaluron-Schönheitseingriffe zu korrigieren.

Die 26-jährige Leonie wurde selbst einst Opfer einer verpfuschten Lippen-Behandlung, weswegen sie sich erst „zwei Tage später wieder auf die Straße traute“. Mutter Ines erinnerte: „Sie sah aus wie ein Schlauchboot.“

Sie sei damals einem Trend gefolgt, erklärte Leonie auf Nachfrage ihre Intention. „Ich will dir nicht zu nahe treten. Du bist eine sehr schöne Frau. Ich finde, es ist zu viel, es sieht nicht natürlich aus“, kritisierte Carsten Maschmeyer das Äußere der Gründerin. „Musst du da vielleicht noch mal das Zeug [HyEx, d.Red.] drauftun?“ Daraufhin verteidigte Mama Ines ihre Tochter: „Das ist alles Geschmackssache.“ Auch als sich der Unternehmer bereits aus dem Pitch zurückgezogen hatte, riet er der jungen Frau erneut: „Du brauchst eine Weile keine Aufspritzung mehr.“

„Träumerin!“: Dagmar Wöhrl weist DHDL-Kollegin bei Beauty-Pitch zurecht

Beim Produkt an sich gingen die Meinungen bei den Löwen derweil weit auseinander. Einig waren sie sich einzig, dass die angepeilten 89 Euro Verkaufspreis für den Einzelhandel viel zu hoch seien. Judith Williams sah darüber hinaus noch ein viel größeres Problem: Statt einer verlässlichen Studie, die das Produktversprechen von HyEx bestätigen konnte, legten die Gründer lediglich „Wirksamkeitsbestätigungen“ von Ärzten vor. „Das ist nicht Neues und zweitens wissenschaftlich nicht nachgewiesen“, kritisierte Kosmetikexpertin Williams.

Anders sah es Janna Ensthaler. „Ich finde, man muss euch erst mal glauben“, intervenierte sie. „Wenn ihr den Effekt habt, dann habt ihr ein Superprodukt.“ Dagmar Wöhrl, die schon zuvor mehrmals den Kopf geschüttelt hatte, wurde darauf ungehalten und bezeichnete Ensthaler als „Träumerin“. Als Ines anmerkte, sie habe als Entwicklerin medizinischer Produkte die nötige Erfahrung, warf Judith Williams skeptisch ein: „Dann wisst ihr genau, dass das, was ihr sagt, nicht haltbar ist.“

Dass das Unternehmen 250.000 Euro für 25,1 Prozent Firmenanteile forderte, obwohl es sein Produkt noch nicht gelauncht hatte, stieß Dagmar Wöhrl obendrein sauer auf: „Das ist überhaupt nicht akzeptabel.“ Genauso wie Ralf Dümmel und Judith Williams zog sie sich zurück. Blieb also einzig Janna Ensthaler übrig. „Ich glaube an das Produkt und den Markt“, setzte die Unternehmerin an, kritisierte aber den Pitch und die Gründerinnen. Letztlich stieg sie ebenfalls aus: „Kann sein, dass es der Fehler meines Lebens ist.“ (tsch)