Vier „Bad Boys“-Filme gab es bereit und alle vier waren immens erfolgreich. Ist doch ein schlagendes Argument für einen fünften Tei. Oder?
Chaos-Cops Will Smith und Martin LawrenceWann kommt der fünfte „Bad Boys“-Film?

Der vierte Teil der „Bad Boy“-Reie, „Ride or Die“ (Sonntag, 9. August, 20.15 Uhr, ProSieben), war ein Erfolg an den Kinokassen - genau wie seine drei Vorgänger. Perfekte Voraussetzung für eine weitere Fortsetzung? (Bild: 2024 CTMG, Inc. / SONY PICTURES ENTERTAINMENT / Plaion Pictures)
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Normalerweise jagen Marcus (Martin Lawrence, links) und Mike (Will Smith) die bösen Buben, in „Bad Boys: Ride or Die“ sind sie plötzlich selbst auf der Flucht vor der Polizei. (Bild: 2024 CTMG/Sony Pictures/Frank Masi)
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Die Zahlen sprechen für sich: 141,4 Millionen, 273,3 Millionen, 426,5 Millionen und 404,5 Millionen - so viele Dollar spielten die vier „Bad Boys“-Filme jeweils ein. Summa summarum sind das mehr als 1,2 Milliarden. Man braucht nicht weltgrößter Logiker zu sein, um zu erkennen, dass den vier ein fünfter Film folgen müsste. Wird es das aber? Wie steht es um die nächste Fortsetzung der Action-Reihe, deren vierter Teil „Ride or Die“ am 9. August, 20.15 Uhr auf ProSieben Free-TV-Premiere feiert?

Will Smith hatte beim Drehen der „Bad Boys“ immer Riesenspaß. Auch das spricht für eine weitere Fortsetzung. (Bild: 2024 Getty Images/Mike Ehrmann)
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Um das Projekt hatte es zuletzt immerhin Bewegungen und Aktivitäten hinter den Kulissen gegeben, die die Fans optimistisch stimmen. Dass unter den Dächern von Sony Pictures, dem Filmstudio hinter der Reihe, geplant und verhandelt werde, war hier und da schon zu hören. Von Hauptdarsteller Lawrence etwa, der vor mehr als einem Jahr erklärt hatte, das Gespräche geführt würden. Er denke, sagte er noch, und er hoffe, fügte er hinzu, aber Genaueres konnte er doch nicht sagen.

Martin Lawrence bedeuten die „Bad Boys“-Filme sehr viel. Die Reihe sei sein und Will Smiths Baby, sagte er. (Bild: 2026 Getty Images/Amy Sussman)
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An ihm, Lawrence, würde das Vorhaben also nicht scheitern. Die Filme bedeuteten ihm schließlich „sehr viel“, wie er ebenfalls gegenüber „Entertainment Tonight“ erklärte. Die Reihe sei sein „Baby“ - und Kinder lässt man doch nicht mutwillig in den Brunnen fallen. Und Will Smith, der in den „Bad Boys“-Filmen den zweiten Chaos-Cop spielt? Der zeigte sich in der Vergangenheit ebenfalls nicht abgeneigt gegen einen weiteren Film: Immerhin will er bei „Bad Boys“ den größten Spaß gehabt haben, wie er im Juni 2024 „Entertainment Weekly“ verriet.
Schlagende Argumente

Will Smith (links) und Martin Lawrence, hier bei einem Foto-Shooting zu „Bad Boys For Life“ an der Akademie der Künste in Berlin im Januar 2020, wären gegen „Bad Boys 5“ nicht abgeneigt. (Bild: 2020 Getty Images/Sebastian Reuter)
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Wird Jerry Bruckheimer nach den ersten vier „Bad Boys“-Filmen auch den fünften produzieren? (Bild: Leon Bennett/Getty Images)
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Hoffen, fühlen, denken, aber nichts Genaues wissen. Oder jedenfalls nichts Genaues sagen. Selbst ein Jerry Bruckheimer, der Produzent aller vier Filme, lässt sich nicht in die Karten schauen. Und wenn er nicht Karten zockt, dann spielt er Ball. Und den kickt er sicherheitshalber gerne zu den Hauptakteuren des Spiels, den beiden Hauptfiguren und also auch den beiden Hauptdarstellern. Es gehe in den „Bad Boys“-Filmen doch, sagte er vor zwei Jahren zu „The Wrap“, einzig „um die Beziehung zwischen diesen beiden Männern“. Genau deshalb würden die Menschen in die Kinos strömen.
Und dann sagte Bruckheimer noch einen Satz, der aufhorchen lässt. „Wenn wir das Gefühl haben, dass es da noch mehr Geschichten gibt, werden wir es tun.“ Auch von der Qualität hängt also das ganze Unternehmen ab. Gibt es eine gute Idee, die zu einem guten Drehbuch führt, wird der Film gemacht. Was aber, wenn es eine solche Idee nicht gibt und nie geben wird? Dann würde Smiths und Lawrence' Baby auch nicht in den Brunnen fallen. 1,2 Milliarden Dollar und ein paar zerquetschte Millionen sind auch ein schlagendes Argument. Die Fans dürfen also weiter hoffen. (tsch)
