Auch an Tag 2 von „Das perfekte Dinner“ (VOX) im Münsterland gibt es keinen Wein, sondern (umgekipptes) Bier und einen regionalen Absacker: Vicky (30) setzt auf Lagerkorn, von Johannisbeere bis Pfeffer. Angesetzt wird das Fläschchen zwischen den Zähnen: „Mache ich so lange, bis mich mein Zahnarzt warnt.“
„Der gute Holzboden!“„Dinner“-Gast kippt sein Bier um - zum Glück hat Vicky vorgesorgt

An Tag 2 trifft sich die Münsterländer „Dinner“-Runde bei Vicky (30) in Stadtlohn. (Bild: RTL)
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„Vicky lebt Stadtlohn“, sagt die ebenfalls in dem münsterländischen Ort wohnende Johanna (29) über die Gastgeberin von Tag 2 bei „Das perfekte Dinner“ (VOX). „Laut, aber nicht störend laut“, empfindet sie Basti (38). Damit meinen sie ihren überbordenden „Münsterland-Charme“ sowie ihre Neigung zu Karnevalismus und Schützenfest. Oder wie es Axel (47) formuliert: „Vicky hat Fufu im Hintern.“

Vicky (30) liebt den Karneval und die Schützenfeste ihres Heimatorts Stadtlohn. (Bild: RTL)
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2017 war sie sogar Schützenkönigin. Heute lebt die Bürokauffrau im geerbten Haus ihrer Großeltern. Mit ihrem Ehemann (“Wir kennen uns schon immer, unsere Mütter spielen in einer Doppelkopf-Runde“), einem Zimmermann, hat sie ihr Zuhause komplett umgebaut. Von ihrer Uroma erbte sie die Leidenschaft für „Das perfekte Dinner“. Ums Gewinnen geht es ihr nicht: „Ich will nur Spaß haben.“ Damit startet sie an der Seite ihrer Schwester und Schnippelhilfe Sophia (28) bereits bei den Vorbereitungen: Ein bisschen Korn muss da sein.
Motto: Bella Italia bi us
- Vorspeise: Bruschette³ - Tomate / Zwiebel & Ziege / Schinken & Basilikum
- Hauptspeise: Ravioli / Spinat / Parmesan
- Nachspeise: Sahne / Himbeeren / weiße Schokolade
„Mal nicht mit Tomatensoße aus der Dose“

Basti bezeichnet sich als „picky beim Essen“, was Christina eher erstaunt. (Bild: RTL)
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Ein Korn geht immer: Vicky (rechts) und ihre Schwester sowie Schnippelhilfe Sophia stärken sich bei den Vorbereitungen. (Bild: RTL)
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Ansonsten folgt nach dem ersten Abend bei Axel das zweite italienische Motto und erneut Bruschetta als Vorspeise. „Wir Münsterländer lieben unsere Stullen“, lacht Johanna. Vickys selbst gebackenes Brot erkennt Basti kaum als solches: „Ein echtes Steinofen-Baguette, sieht aus wie gekauft“, staunt er: „Würde ich selbst nie so hinbekommen.“ Über die hausgemachte Pasta freut sich der Bonus-Papa zweier kleiner Kinder auch: „Mal nicht mit Tomatensoße aus der Dose.“
Die Parmesansoße kommt auch bei Axel gut an - schön „schlotzig“ sei sie. Der Schwierigkeitsgrad? Für ihn eher überschaubar. Findet Johanna auch: Das Essen sei „lecker“, nur die Ränder der Ravioli „leider ein bisschen hart“. Dann passiert, was bei einem „perfekten Dinner“ eigentlich fast dazugehört: Basti stößt sein Bier um. „Darf ich einen Lappen haben?“, fragt er zerknirscht (“Mensch, der gute Holzboden“).
Beim Dessert gibt es wieder Grund zur Freude. Vickys Panna Cotta kommt super an. „Steht super in der Schale“, sagt Johanna anerkennend: „Superköstlich.“ Getränketechnisch bleibt man der Region treu: Weinbaugebiet ist das Münsterland schließlich eher nicht. Stattdessen serviert Vicky Alkoholfreies, Bier und Lagerkorn. Von Johannisbeere bis „Pfeffi“ hält sie allerhand Varianten als Fläschchen parat.
Als Frohnatur hat sie ihre ganz eigene Methode, diese zu öffnen: klopfen, zwischen die Zähne, an die Nase. Für Vicky zukunftsweisend: „Ich mache das so lange, bis mein Zahnarzt sagt, dass etwas mit meinen Zähnen nicht stimmt.“ Prost, Dinner! Und 32 Punkte für Vickys äußerst geselligen Abend. (tsch)