Risse gab's schon öfter in der Bromance zwischen Erik „Satansbratan“ Seidl und Paddy Kroetz in der „Villa der Versuchung“, doch nun schien nichts mehr zu kitten zu sein. Der Grund? Banaler, als man annehmen würde.
„Der schlimmste Mensch“Kumpel-Zoff eskaliert in „Villa der Versuchung“

Paddy versucht, sich zu verteidigen - vergebens. (Bild: Joyn)
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Nicolas ärgert sich über sein niedriges „Kopfgeld“. (Bild: Joyn)
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Moderatorin Verona Pooth verkündet, dass der Jackpot schon wieder ordentlich gesunken ist. (Bild: Joyn)
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„Ich hasse ihn!“, tobte Erik „Satansbratan“ Seidl (27) in Folge 7 des SAT.1-Formats „Villa der Versuchung“ (Ausstrahlung am 14.9. und vorab bei Joyn) wegen seines Kumpels Paddy Kroetz (48). „Ich halte ihn einfach nicht mehr aus!“ Seine Nerven seien „zu Ende mit diesem kleinen Menschen.“ Kandidatin Chika Ojiudo-Ambrose (27) gegenüber behauptete er gar: „Das ist der schlimmste Mensch, den ich in meinem Leben kennengelernt hab'!“

Erik (links, mit Jenny Elvers) hat miese Laune. (Bild: Joyn)
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Was war denn da passiert? Nun, grundsätzlich hatte Erik ohnehin schlechte Laune - in der letzten Folge war aufgrund von Dolly Busters (56) krankheitsbedingtem Ausscheiden erst sein Rivale Nicolas Puschmann (35) zurückgekehrt, und am Ende hatte Annika Kärsten-Hoenig (41) durch ihren freiwilligen Auszug auch überraschend den von seinem verhassten Ex-Kumpel Thorsten Legat (57) verhindert.

Macht schmeckt Erik gut. (Bild: Joyn)
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Eine angenommene Versuchung hatte Erik nun allerdings die Macht gegeben, seine Vertrauten Tommy Pedroni (31), Chika sowie sich selbst fürs nächste „Kopfgeld-Spiel“ zu Kapitänen zu machen und sein eigenes Team mit Paddy und Nicolas zu bestücken. Sein Plan, in den er Paddy einweihte: absichtlich schlecht spielen, in der Hoffnung, dass Nicolas ein möglichst niedriges „Kopfgeld“ bekommen würde, sprich: sein Rauswurf billig wäre.
Der Sabotage-Plan wird sabotiert

Chika, Erik und Tommy (von links) werden Teamkapitäne. (Bild: Joyn)
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Nicolas, Paddy und Erik (von links) beim „Kopfgeld-Spiel“ (Bild: Joyn)
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Erik wühlt absichtlich langsam nach Schatzkisten. (Bild: Joyn)
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Beim Aufgaben-Mix aus Kisten-Suchen im Sand, Rechnen und Werfen buddelte Erik dann entsprechend langsam, löste jedoch blitzschnell die Matheaufgaben, schließlich wollte er zeigen, „was für ein Mathe-Genie ich bin“. Eitelkeit schlägt Masterplan - und Paddy war verwirrt. So verwirrt, dass er nun seinerseits dem blind gebundenen Nicolas sinnvolle Wurf-Anweisungen gab, damit der ihn, Paddy, auf einer Drehscheibe gut treffen konnte.

Jana gönnt sich eine Pause im Baum. (Bild: Joyn)
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Und eben das war für Erik ein Skandal: Paddy sabotierte den Sabotage-Plan! Der argumentierte, er habe das absichtliche Verlieren eben nicht zu offensichtlich machen wollen, doch Erik wollte nichts davon hören. Es folgten oben genannte Wuttirade, verständnislose Blicke der anderen und am Ende die Erkenntnis, dass Erik sich ganz umsonst geärgert hatte. Denn sein Team war zwar mit dem von Tommy gleichgezogen, doch aufgrund der zuvor erkauften Macht durften die Kapitäne und Siegerkapitänin Chika die Kopfgelder jeweils in ihrem Team aufteilen.

Bei den Videotelefonaten wird es emotional (hier Frenzy). (Bild: Joyn)
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Von Tommys 9.000 erspielten Euro gingen 6.000 an ihn selbst, 3.000 an Jenny Elvers (53) und 0 an Frenzy (33), Chika behielt die 12.000er-Kette für sich, machte Jana „Urkraft“ Pallaske (46) 6.000 Euro „teuer“ und Thorsten zum Gratisprodukt, und Erik teilte sich 6.000, Paddy 3.000 und Nicolas 0 Euro zu. Damit wäre Nicolas' Rauswahl, wie zuvor von Erik gewünscht, tatsächlich kostenlos.
Tränenreiche Telefonate

Thorsteb vergießt in Nicolas' Armen bittere Tränen. (Bild: Joyn)
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Viele Ausgaben lassen den Jackpot schmelzen. (Bild: Joyn)
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Was sonst noch geschah: Es gab ein bisschen Stress wegen Frischkäse-Schnorrerei, Wehmut bei Nicolas, der sich in seiner Familie „nicht gesehen und gehört“ fühlte, und viele Tränen bei den anderen. Alle außer Paddy und der ehemalige „Prince Charming“ hatten nämlich eine Versuchung angenommen und sich so teure wie emotionale Videochat-Sekunden mit ihren Liebsten zu Hause erkauft. Besonders ergriffen wirkte dabei Thorsten, dessen Beziehung zu seinen Söhnen Nico (28) und Leon (27) bekanntlich nicht die stabilste war. „Das ist mein Leben, mein Junge“, stammelte er weinend und voller Pathos nach dem Mini-Gespräch mit Nico. „Mein Herz und mein Blut hat gesprochen!“
An Ende blieben die Frage nach dem neuen Jackpot-Stand (gesunken von 62.710 auf 44.414 Euro) und die nach dem nächsten Abschied. Nach einer überraschenden Entschuldigung seitens Erik an Paddy und einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Nicolas und Erik entschied schließlich Paddys Stimme darüber, wen es treffen würde. Und er blieb trotz des Zoffs seiner Allianz und seinem Freund treu und wählte Nicolas, der damit zum zweiten Mal ausziehen musste.
Dessen Allianz-Kumpan Thorsten rechnete daraufhin wohl eh nicht mehr mit einem Sieg und entschied sich urplötzlich, vom Sparer zum Superverprasser zu werden: Er plünderte exzessiv die „Kostbar“. Die letzte verbliebene Sparerin Frenzy war entsetzt und verstand die Welt nicht mehr: „Hier ist alles verloren! Ich kleine Maus bin jetzt hier ganz alleine auf weiter Flur!“ Durchhalten, Mausi! Du packst das! (tsch)