Tätlicher Angriff oder Selbstverteidigung? Nach einem handfesten Streit bei „Reality Queens“ (RTL+) musste RTL eingreifen. Doch auch danach war das vermeintliche Opfer Kader Loth auf 180. Immerhin durfte Gina-Lisa Lohfink „die Hölle auf Erden“ verlassen.
„Du hast mich geschlagen!“Kader Loth flippt in RTL-Show aus - und droht Konkurrentin

Kader Loth (rechts) rechnete knallhart mit Tanja Tischewitsch ab. Vorangegangen war eine vermeintliche Tätlichkeit des DSDS-Stars. (Bild: RTL)
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Erst wurde gezankt, dann gebrüllt und schließlich (vermeintlich) geschubst - und am Ende half nur der Videobeweis: Doch nicht der im Fußball so unliebsame Kölner VAR-Keller schritt zur Tat, sondern das RTL-Produktionsteam von „Reality Queens - auf High Heels durch den Dschungel“ (RTL+) prüfte mit Argusaugen am Bildschirm. Ausgangspunkt des Nachspiels war eine vermeintliche Tätlichkeit von Tanja Tischewitsch. Davon war jedenfalls „Opfer“ Kader Loth fest überzeugt.
Doch was war eigentlich Schlimmes vorgefallen? Bei der Neuwahl der Teams in der RTL-Show waren am Ende Tanja und Arielle Rippegather übrig geblieben. Darüber äußerte Erstere ihr Missfallen. Teamkapitänin Kader Loth quittierte diese Autoritätsbeleidigung mit einer Standpauke, die immer lauter und unflätiger wurde - bis Kader rhetorisch schief die Hutschnur platzte: „Meine Geduldsfahne ist auch irgendwann im Keller.“
Als sie dem einstigen DSDS-Star zunehmend körperlich auf die Pelle rückte, machte sich diese mit einem Mini-Schubser Platz. „Du hast mich gerade geschlagen“, machte Kader ihrer gänzlich anderen Wahrnehmung stinksauer Luft.
Kader Loth rät Reality-TV-Konkurrentin: „Geh mal richtig arbeiten!“

Gina-Lisa Lohfink (rechts) vergoss einmal mehr bittere Tränen. (Bild: RTL)
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Wenig überraschend war bei Kader Loth auch nach ihrer Rückkehr im Luxuscamp der Ärger noch nicht verraucht. „Ist das letzte Mal, dass ich mit Weibern unterwegs bin“, giftete sie und lästerte über die „ganz furchtbare Person“ Tanja. Ginger Costello-Wollersheim befürchtete derweil eine weitere Eskalation: „Entweder wird Kader gehen oder ihr müsst einen Leichenwagen hierhin bestellen.“ Und das nicht ganz zu Unrecht, wie sich umgehend zeigte.
Als die von RTL (“kurzes Zurückschieben“) begnadigte Tanja zu den Pink Piranhas zurückkehrte, suchte sie das klärende Gespräch mit Kader. Doch an eine Versöhnung war nicht im Traum zu denken. „Ich leg mich nicht mit einer Frau an, die in ihrem Leben noch nichts geschafft hat“, flippte Kader komplett aus. Drohend baute sie sich mit erhobenem Zeigefinger vor Tanja auf und ätzte: „Du bist so klein, geh mal richtig arbeiten.“ Nur mit Mühe konnten Gina-Lisa Lohfink und Ginger ihre Teamkapitänin im Zaum halten, die abschließend vor der Kamera drohte: „Ich werde sie rauskicken.“
Gina-Lisa Lohfink entflieht „der Hölle auf Erden“
Wie es anders gehen kann, demonstrierte Arielle: Die hatte es sich nach dem Zwist der letzten Sendung samt Spiele-Boykott mit den Green Gekkos eigentlich komplett verspielt. Entsprechend aufgelöst stürmte sie davon, als sie erneut zu den Gekkos gewählt wurde: „Ich muss meinen Manager jetzt anrufen.“ Namensvetterin Ariel bekannte ohne Mitleid: „Sie kommt mir vor wie ein zweijähriges, trotziges Kind.“ Doch bei der Aussprache am Lagerfeuer entschuldigte sich Arielle so glaubwürdig, dass sogar Cecilia Asoro hoffte: „Mir sagt mein Gefühl, wir könnten als gutes Team weitergehen.“
Womöglich stehen die Chancen dafür gar nicht so schlecht, ist Intrigantin Nummer zwei, Gina-Lisa, doch nunmehr zu den Pink Piranhas übergelaufen. „Ich bin so eine Ikone und Neulinge denken, sie können mich so behandeln“, hatte sie zuvor bei der Teamwahl tränenüberströmt geklagt. Glaubwürdig war das weder für Ariel (“Hollywoodreif! So fake, ich musste so lachen“) noch für Cecilia (“Es war einfach nur lächerlich“).
Gina-Lisa sah sich indes aus „der Hölle auf Erden“ befreit. „Sie wollen unbedingt Aufmerksamkeit und Sendezeit“, kreidete sie ihren vormaligen Teamkolleginnen fehlende Authentizität an. Genau jene vermutete sie bei den Pink Piranhas gefunden zu haben: „Ich würde mich euch auch unter der Brücke schlafen.“ (tsch)
