Der norwegische Superstar hat einen unerwarteten Beitrag zur gesunden Ernährung in seinem Heimatland geleistet.
„Haaland-Candy“Norwegens Superstar löst ungewöhnlichen Boom aus – Eltern sind begeistert

Erling Haaland isst gerne Karotten.
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Erling Braut Haaland ist einer der besten Stürmer der Welt. Der Norweger hat in seiner Heimat einen bemerkenswerten Nebeneffekt ausgelöst: Kinder greifen vermehrt zu Karotten statt zu Süßigkeiten. Die Gemüseverkäufe profitieren davon deutlich.
Nachdem der 26-Jährige bei der Fußball-Weltmeisterschaft endgültig den Durchbruch geschafft hat, verzeichneten die Produzenten einen klaren Aufschwung. Grund dafür sind die gezielten Werbekampagnen des Gemüsehändlers Bama, in denen Haaland selbst Karotten isst und norwegisches Gemüse lobt.
Haaland-Effekt: Norwegische Kinder naschen jetzt Möhren statt Süßigkeiten
Das Landbruksdirektoratet berichtet von einer ausgezeichneten Saison für norwegische Bundkarotten. Die Verkäufe lagen rund 100 Tonnen über dem Vorjahreswert. Branchenvertreter sprechen offen von einem „Haaland-Effekt“. Aber auch viele Eltern sind glücklich, da sich die Kinder gesünder ernähren
Bereits seit Jahren kursieren Videos und Bilder, auf denen der Manchester-City- und Nationalspieler während der Fahrt in seinem Auto an einer Möhre knabbert. Durch seine WM-Präsenz und die Werbespots haben sich diese alltäglichen Szenen zu einem positiven Vorbild für junge Fans entwickelt.
Vom Torschützen zum Gemüsebotschafter: Erling Haaland treibt Karotten-Boom an
Eltern berichten, dass ihre Kinder am Wochenende gezielt nach „Haaland-godteri“, also Haalands Süßigkeiten, verlangen. Damit sind schlicht Karotten gemeint.
Der Fußballstar, der immer wieder die Qualität norwegischer Gemüsesorten hervorhebt, wird so zum unerwarteten Botschafter für gesunde Ernährung. Experten sehen darin einen wertvollen Impuls.
Ernährungsfachleute betonen, dass Vorbilder wie Haaland dazu beitragen können, den Konsum von Obst und Gemüse bei Kindern nachhaltig zu steigern. Die in jungen Jahren entwickelten Gewohnheiten prägen oft das spätere Essverhalten.
Ob dieser Effekt langfristig anhält, bleibt abzuwarten. Kurzfristig hat der Torschützenkönig jedoch gezeigt, dass Popularität auch abseits des Rasens Gutes bewirken kann – und Karotten plötzlich hip macht. (mbr)
