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Ester Expósito hat „gelernt, zwischen reiner Anziehung und echter Verbindung zu unterscheiden“

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Ester Expósito spricht über die Liebe: „Ich glaube, man lernt mit der Zeit, wie man auswählt.“ (Bild: 2026 Getty Images/Neilson Barnard)

Ester Expósito spricht über die Liebe: „Ich glaube, man lernt mit der Zeit, wie man auswählt.“ (Bild: 2026 Getty Images/Neilson Barnard)

Kann man jemandem vertrauen, zu dem man sich unwiderstehlich hingezogen fühlt? Genau vor dieser Frage steht Ester Expósito in „Drawn Together“. Hier verrät die Schauspielerin, was sie selbst über Liebe und Anziehung gelernt hat - und warum ihr Bauch allein heute nicht mehr reicht.

Sich Hals über Kopf in jemanden verlieben und erst später überlegen, ob dieser Mensch einem eigentlich guttut? Genau darum geht es in Ester Expósitos neuem Film „Drawn Together“, der jetzt bei Prime Video zu sehen ist.

Der Romance-Thriller basiert auf „Marfil“, dem ersten Band der erfolgreichen „Enfrentados“-Romanreihe der spanisch-argentinischen Autorin Mercedes Ron. Expósito spielt darin die wohlhabende Erbin Marfil Cortés, die im New Yorker Central Park entführt wird. Zwei Tage später wacht sie in einem Krankenhaus auf - ohne Erinnerung daran, was mit ihr passiert ist. Ihr Vater stellt ihr daraufhin den Bodyguard Sebastián Moore (Hugo Diego Garcia) zur Seite, der sie rund um die Uhr beschützen soll.

Das Problem: Zwischen Marfil und Sebastián knistert es gewaltig. Und während die beiden versuchen, eine Grenze nicht zu überschreiten, wird immer unklarer, wem Marfil überhaupt vertrauen kann.

Eine Frage, die Expósito auch aus dem echten Leben kennt. „Ich glaube, man lernt mit der Zeit, wie man auswählt“, erzählt die 26-jährige Spanierin gegenüber der Agentur teleschau über die Liebe. Gerade wenn man jünger sei, denke man weniger nach. „Man lässt sich von seinen Gefühlen und Emotionen treiben und kann Fehler machen.“

Hugo Diego Garcia ist Co-Star des Films „Drawn Together“. (Bild: 2024 Getty Images/Julien M. Hekimian)

Hugo Diego Garcia ist Co-Star des Films „Drawn Together“. (Bild: 2024 Getty Images/Julien M. Hekimian)

Mit der Erfahrung habe sie gelernt, genauer hinzuschauen: Was will ich? Was will ich nicht? Und ist dieser Mensch wirklich gut für mich? Nur auf den Kopf hören möchte Expósito deshalb trotzdem nicht. Ihr Bauchgefühl sei genauso wichtig. „Wenn das nicht da ist, kann man nichts machen.“ Und in einem Punkt ist die spanische Schauspielerin ziemlich eindeutig: „Ich würde nie mit jemandem zusammen sein, nur weil er gut für mich ist, wenn da keine Leidenschaft oder irgendetwas anderes ist.“

Heute könne sie allerdings besser unterscheiden, was hinter einem starken Gefühl steckt. „Ich habe gelernt, zwischen reiner Anziehung und einer echten Verbindung zu unterscheiden, die einem guttut, einen ergänzt und vervollständigt.“

Hugo Diego Garcia: „Man kann weder nur seinem Kopf noch nur seinem Bauch vertrauen“

Ihr Filmpartner kennt dieses Dilemma zumindest als Sebastián nur zu gut. „Meine Figur wehrt sich dagegen“, sagt Hugo Diego Garcia im Gespräch mit teleschau über die Gefühle seines Bodyguards für Marfil.

Für ihn sei es der klassische Kampf zwischen „Pflicht und Liebe“, Privatem und Beruflichem, Ethik und Moral. Dazu kommt, dass Sebastián einiges verheimlichen muss. „Er muss seinen Freund belügen, in gewisser Weise sich selbst belügen - und dann muss er sie belügen. Es ist ein einziges Chaos.“ Privat hält es Garcia ähnlich wie Expósito: „Man kann weder nur seinem Kopf noch nur seinem Bauch vertrauen. Beides muss zusammenarbeiten.“

Dass die Anziehung zwischen Marfil und Sebastián vor der Kamera so gut funktioniert, konnten die beiden beim Dreh übrigens noch nicht mit Sicherheit wissen. Man könne sich blendend verstehen und trotzdem keine glaubwürdige Chemie auf der Leinwand haben, findet Garcia. Bei ihm und Expósito hatte er allerdings von Anfang an ein gutes Gefühl: „Als wir uns das erste Mal trafen, wussten wir, dass es passen würde.“

Und nach dem Cliffhanger ist die Geschichte von Marfil und Sebastián noch nicht vorbei: Der zweite Teil trägt den Titel „Drawn Apart“ und basiert auf „Ébano“, dem zweiten Band von Mercedes Rons „Enfrentados“-Reihe. Die Fortsetzung ist bereits abgedreht. Wann sie bei Prime Video startet, steht allerdings noch nicht fest. (tsch)