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Fans drohten mit BoykottDer beste „Star Trek“-Film aller Zeiten läuft im Free-TV

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Admiral Kirk (William Shatner, zweiter von links) wird von seinem Erzrivalen Khan bedroht. (Bild: Paramount Pictures)

Admiral Kirk (William Shatner, zweiter von links) wird von seinem Erzrivalen Khan bedroht. (Bild: Paramount Pictures)

Anlässlich von 60 Jahren „Star Trek“ zeigt Kabel Eins mit „Der Zorn des Khan“ den zweiten und besten „Star Trek“-Kinofilm.

Khan (Ricardo Montalbán, links) ist zurückgekehrt, um sich an seinem Erzfeind Kirk zu rächen.  (Bild: Paramount Pictures)

Khan (Ricardo Montalbán, links) ist zurückgekehrt, um sich an seinem Erzfeind Kirk zu rächen. (Bild: Paramount Pictures)

1981: Gerade hatte Paramount bekannt gegeben, dass am zweiten Star-Trek-Spielfilm gearbeitet werde, da ließen Gerüchte um die Handlung die Fans nicht mehr schlafen. Spock sollte sterben. Die Verantwortlichen wurden mit tausenden Protestbriefen überschüttet, sogar Boykottdrohungen gab es. Die Trekker wollten beim Tode des ersten Offiziers demonstrativ das Kino verlassen. Spocks Darsteller, Leonard Nimoy, erhielt Morddrohungen. Es war vermutet worden, das Spitzohr müsse sterben, weil Nimoy das Interesse an der Rolle verloren habe.

Die Story von „Star Trek II: Der Zorn des Khan“, den Kabel Eins pünktlich zum 60. Geburtstag des von Gene Roddenberry erschaffenen Universums, am 8. September um 20.15 Uhr zeigt, bildete die Fortsetzung der 23. Serienepisode „Space Speed“. Chekov und Captain Clerk Terrell lassen sich auf den Planeten Ceti Alpha VI beamen, um festzustellen, ob er sich für ein streng geheimes Experiment eignet. Dort treffen sie auf Khan, einen hochgezüchteten Menschen, den Captain Kirk 15 Jahre zuvor (im TV) ausgesetzt hatte, nachdem er versucht hatte, das Kommando auf der Enterprise zu übernehmen.

„Star Trek“-Erfinder Gene Roddenberry fungierte nur noch als Berater

Kirk (William Shatner, Mitte), Spock (Leonard Nimoy, rechts) und McCoy (DeForest Kelley) überlegen, wie dem Khan Einhalt geboten werden kann.  (Bild: Paramount Pictures)

Kirk (William Shatner, Mitte), Spock (Leonard Nimoy, rechts) und McCoy (DeForest Kelley) überlegen, wie dem Khan Einhalt geboten werden kann. (Bild: Paramount Pictures)

Im Film hat Khan Rache geschworen und versucht, die beiden Abgesandten der Enterprise mit einem seltenen „Lebewesen“ zu infizieren, das die Opfer zunächst wahnsinnig werden lässt, danach ihren Körper verlässt und sie tötet. Khans Ziel: Er will mehr erfahren über ein Projekt namens „Genesis“, die Entwicklung eines Torpedos, der aus toter Masse Leben werden lässt.

„Der Zorn des Khan“ erhielt allgemein deutlich bessere Kritiken als Teil I der Kinofilme und wurde zu einem großen Erfolg, heute gilt das Abenteuer dank des von Ricardo Montalban gespielten Bösewichts und der packenden Story als bester Film des Franchises überhaupt. Und dass obwohl Star-Trek-Schöpfer, Gene Roddenberry von Paramount auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde. Er habe sich zu sehr in die Handlung von Teil I eingemischt, hieß es, als Executive Producer hingegen blieb ihm bei Teil zwei nur noch die Funktion des Beraters. (tsch)