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Freizügige KampagneFC-Cheerleader reagieren auf Sydney Sweeneys Nackt-Werbespot

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Sydney Sweeney auf dem roten Teppich.

Sydney Sweeney ist eine US-Schauspielerin. (Archivfoto)

In einem neuen Werbespot für eine Sportwetten-App tritt die Schauspielerin weitgehend unbekleidet auf. Kritikerinnen und Kritiker sehen darin eine problematische Inszenierung.

Sydney Sweeney steht wegen einer neuen Werbekampagne für die Sportwetten-App Novig in der Kritik. In dem Spot ist die 28-Jährige weitgehend unbekleidet zu sehen; Sportgeräte, Bälle und Trikots verdecken lediglich Teile ihres Körpers. Die Kampagne steht unter dem Motto „Just Sports“.

Sweeney ist nicht nur das Gesicht der Werbung, sondern nach Angaben des Unternehmens auch Geschäftspartnerin und Anteilseignerin von Novig. Die App ermöglicht Wetten auf Sportereignisse und wirbt damit, sich ausschließlich auf den Sport zu konzentrieren.

Sydney Sweeney löst mit Sportwerbung Debatte über Frauenbilder aus

In sozialen Netzwerken löste die Inszenierung eine Debatte über die Darstellung von Frauen im Sport aus. Kritikerinnen und Kritiker bemängeln, dass die Kampagne den weiblichen Körper in den Mittelpunkt stelle und damit bestehende Klischees verstärke. Einige Stimmen warfen dem Unternehmen zudem vor, mit freizügigen Bildern gezielt ein junges Publikum anzusprechen.

Auch die Cheerleader des 1. FC Köln beteiligten sich indirekt an der Diskussion. In einem auf TikTok veröffentlichten Video präsentieren sie eine sportliche Choreografie und betonen dazu: „So sieht Frauen-Power im Sport aus.“ Damit stellten sie Leistung, Teamarbeit und Akrobatik in den Vordergrund.

Kritik kam außerdem von der australischen Schwimmerin Ariarne Titmus. Sie bezeichnete die Kampagne unter anderem als Rückschritt. Sweeney selbst verteidigte den Werbespot. Die Darstellung sei aus ihrer Sicht spielerisch, humorvoll und bewusst provokant. Ziel sei es, Aufmerksamkeit auf den Sport zu lenken.

Bereits im vergangenen Jahr hatte eine Werbekampagne mit Sweeney für Diskussionen gesorgt. Damals stand eine Werbung des US-Modeunternehmens American Eagle wegen eines Wortspiels mit „Jeans“ und „Genes“ in der Kritik. (red)